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Google zeigt Webseiten mit gemeldeten Urheberrechtsverletzungen weiter unten an



Ab kommender Woche zeigt Google Webseiten, denen Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen werden, weiter unten in den Suchresultaten an. Ein neuer Algorithmus wird dann auch die Anzahl gültiger Löschanträge wegen Urheberrechtsverletzungen berücksichtigen: Je mehr davon eine Webseite aufweist, desto weiter fällt sie im Ranking zurück. Wie Google sagt, sind für die Nutzer dadurch seriöse Angebote wie die von Hulu oder Spotify leichter zu finden.

Der eigentlich Grund dürfte aber der Druck sein, den die Unterhaltungsindustrie zusammen mit Regierungsvertretern auf den Web-Giganten ausübt. So weist Google in der Bekanntgabe des Updates auch darauf hin, heute an einem Tag mehr Löschanträge wegen Urheberrechtsverletzungen zu bearbeiten als während des gesamten Jahres 2009. Der Verband der US-Filmindustrie MPPA reagierte zufrieden, stellte aber im gleichen Atemzug klar, dass sie von Google weitere Schritte erwarten:
"We are optimistic that Google's actions will help steer consumers to the myriad legitimate ways for them to access movies and TV shows online, and away from the rogue cyberlockers, peer-to-peer sites, and other outlaw enterprises that steal the hard work of creators across the globe. We will be watching this development closely – the devil is always in the details – and look forward to Google taking further steps to ensure that its services favor legitimate businesses and creators, not thieves."

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