Samsung hat gerade in Hamburg das Galaxy Note 10.1 für Deutschland angekündigt. Deutschland ist das erste europäische Land, in dem das neue Tablet ausgeliefert wird. Das Gerät ist laut Samsung, wie könnte es anders sein, für alle nur denkbaren Zielgruppen geeignet: Journalisten, Studenten, Kreative und Geschäftsleute. Das Note 10.1 ist das zweite Geräte der Note-Familie kommt mit 10.1-Display (1280x800p) und ist 8,9 Millimeter dick. Verbaut ist ein 1,4 GHz-Exynos-Quadcore-Prozessor, 2 GB RAM, WiFi ist an Bord, HSPA+ (bis zu 21 MBit/s). Die rückseitige Kamera löst mit 5 Megapixel auf, die vordere mit 1,9 MP. Das Note 10.1 verfügt über GPS und GLONASS. Installiert ist Ice Cream Sandwich, ein Upgrade auf Jelly Bean noch in diesem Jahr wird gerechnet, wirklich festlegen wollte sich Samsung Deutschland jedoch nicht.

Auf dem Note 10.1 lässt sich bei bestimmten Apps der Screen splitten. Unterstützt werden der Browser, alle S-Pen-Anwendungen und auch die Office-Apps. So kann man sich im Notizen machen und muss den Browser dabei nicht schließen. Wie das Galaxy S III kann auch das Note 10.1 Pop up play, das Videofenster bleibt aktiv und schwebt über jedweden anderen Anwendungen. Ebenfalls vom S III kennen wir bereits Smart Stay: Das Display bleibt so lange aktiv - dunkelt nicht ab - bis das Tablet keine Augen des Users mehr wahrnehmen kann.

Der Stylus S-Pen ist wie beim kleinen Note im Gerät platziert. Neu ist, dass der S-Pen drucksensitiv arbeitet. Außerdem erkennt das Tablet bereits aus einer Entfernung von 14 Millimeter, dass sich der Stift dem Gerät nähert und nur noch auf den Stift reagiert. Wird der Stift aus dem Tablet ausgeklinkt, öffnet sich außerdem ein kleinen Popup-Fenster, über das die wichtigsten Apps direkt erreichbar sind.

Neu sind Shape Match und Formula Match: Geometrische Formen, die mit dem S-Pen gezeichnet werden, können auf Wunsch automatisch korrigiert und geradegezogen werden. Das Gleiche gilt für Formeln, die automatisch in Graphen übersetzt werden sollen. Das Note 10.1 kommt mit Adobe Photoshop Touch, Cloud inklusive. So spart man immerhin 10 Euro.

Das Note 10.1 kostet mit 16 GB und 3G 689 Euro, die WiFi-Variante kostet 599 Euro. Wie beim S III gibt es 50 GB Speicher bei Dropbox für zwei Jahre dazu. Der interne Speicher des Note 10.1 ist via microSD erweiterbar.

Der Verkauf startet diese Woche, bei eplus soll das Gerät zuerst aufschlagen. In den regulären Kanälen sollte es in spätestens zehn Tagen soweit sein. Eine 32GB-Version des Note 10.1 ist angedacht, ob und wann es in Deutschland auf den Markt kommen wird, ist im Moment noch nicht klar und hängt laut Samsung auf vom Erfolg der 16GB-Variante ab. Verfügbar ist das Gerät in weiß und dunklem grau.

Samsung Galaxy Note 10.1: Hands-On

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Samsung Galaxy Note 10.1: Ab sofort in Deutschland erhältlich, ab 599 Euro (UPDATE: Hands-On)
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