Die US-Armee hat zusammen mit dem Georgia Tech Research Institute ein Sensor-Pack ausgetüftelt, das auf den Namen "Soldier Body Unit" (nicht im Bild) hört und jede Menge Daten sammelt, wenn der entsprechende Soldat Opfer einer Sprengfalle (IEDs, Improvised Explosive Devices) wird. IEDs stellen seit einiger Zeit die größte Gefahr für US-Soldaten in Afghanistan und im Irak dar und nun will man möglichst noch viele Details zum Verletzungshergang erfahren, bevor die US-Truppen sich 2014 aus Afghanistan zurückziehen. Daher sollen ab August rund 1000 Soldaten die rund einen Kilogramm schwere "Soldier Body Unit" tragen. Ziel der Datenerhebung sind natürlich verbesserte Behandlungsmethoden und nur hartgesottene Zyniker könnten dabei auf die Idee kommen, dass von "Soldier Body Unit"-Trägern jetzt geradezu erwartet wird, Bombenopfer zu werden.

[via ubergizmo]

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Bombenopfer sammeln Daten: Sensorpack für US-Soldaten in Afghanistan