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Canon stellt die EOS M vor: Spiegellose Kompaktkamera für Videoexperten


Die Gerüchte haben sich bestätigt, Canon ist offiziell in das Wechselobjektiv-Business eingestiegen. Die EOS M borgt sich dabei viel Know How von der Rebel T4i und kommt mit einem 18-Megapixel-APS-C-CMOS-Sensor, dem DIGIC-5-Prozessor, einem 3"-Touchscreen mit 1,04 Megapixel und auch das neue Hybrid-Autofokus-System der T4i ist an Bord. Deutliche Unterschiede zeigen sich beim Gewicht: Mit rund 400 Gramm ist die EOS M spürbar leichter als die T4i (776 Gramm), 22mm-Objektiv inklusive. Sie ist außerdem kleiner als die G1 X und nur ein wenig größer als die S100. ISO-Werte reichen von 100 bis 25.600 bei Fotos und bis zu 12.800 im Video-Modus, die mit 1920x1080p bei 24, 25 oder 30 fps aufgenommen werden.

Canon versteht die EOS M vor allem als Videokamera. Für die Momente, in denen man die große Kamera nicht mitschleppen möchte, soll die EOS M zum praktischen Begleiter werden. Ähnlich also der G1 X, die als Ersatz für die große DSLR konzipiert ist. Entsprechend wird soll die Kamera vermarktet werden: Die Stichworte Micro Four Thirds oder spiegellos sollen nicht kommuniziert werden, um die Käufer nicht zu verwirren, sagten Canon-Mitarbeiter gegenüber The Verge. Entsprechend werde die EOS M in den USA nur bei Amazon und in Fotofachgeschäften angeboten. Die Strategie in Europa könnte jedoch eine völlig andere werden. Wir warten das ab. In den USA kommt die EOS M im Oktober für 800 US-Dollar in den Handel, von Canon Deutschland ist aktuell noch nichts zu hören.

Bildergalerie: Canon EOS M

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