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Huawei Ascend P1: Ab kommender Woche in Deutschland, 449 Euro (Hands-On)



Huawei hat heute Abend in München das Ascend P1 offiziell für Deutschland angekündigt. Das Smartphone ist kein Unbekannter und ab kommender Woche nun auch bei uns erhältlich. Der Preis ohne Vertrag liegt bei einem UVP von 449 Euro, für rund 400 Euro dürfte man es also schießen können. Das geht zunächst bei Debitel und The Phone House. Andere Kanäle folgen, genau wie die Mobilfunkanbieter. Mit denen ist man aktuell noch in Verhandlungen. Drei Farbvarianten stehen zur Auswahl: schwarz, weiß und rot. Die schwarze Version hat ein Softtouch-Finish und liegt deutlich besser in der Hand als das weiße P1: Bei schwitzigen Händen gleitet einem das unter Umständen schnell aus der Hand.

Schauen wir kurz auf die Fakten. Das Ascend P1 läuft mit Android 4.0.3, verfügt über ein 4,3"-Super-AMOLED-Display (Pentile!) in qHD-Auflösung (960x540) und hinter Gorilla Glas, einen 1,5GHz Doppelkern-Prozessor von Texas Instruments, 1GB RAM, 4GB ROM, microSD und eine 8-Megapixel-Kamera mit 1080p Videos. Die zweite Kamera auf der Frontseite bietet 1,3 Megapxiel.

Das Ascend P1 verfügt über FastBoot und soll in sieben Sekunden am Start sein. Außerdem legt Huawei Wert auf guten Klang, an Bord ist Dolby Mobile 3.0.

Der Akku bietet 1.800 mAh und ist wird von Huaweis speziellem Powermanagement gesteuert. Somit sollen extrem lange Batterielaufzeiten gewährleistet werden. Während der Präsentation hieß es, Huawei könne hier seine langjährige Erfahrung in Sachen Netzwerktechnik ausspielen, dem Bereich also, mit dem das Unternehmen groß geworden ist. Aktuell ist Huawei der sechstgrößte Handy-Hersteller weltweit. Über 140 Millionen Geräte wurden 2011 verkauft, über 150 Millionen Surfsticks kommen dazu.

Keine wirklichen Neuigkeiten gab es heute leider zum Ascend P mit Quadcore-Prozessor. Erste Geräte werden für den August erwartet, jedoch noch nicht bei uns in Deutschland. Der in Eigenregie entwickelte Quadcore sei der Grund für die Verzögerung, hieß es. Auch zu Update-Plänen auf Android 4.1 wollte man sich nicht festlegen. Man schaue sich Jelly Bean aktuell an, könne aber noch keinen Zeitrahmen nennen, in denen das Update zur Verfügung gestellt werden kann. Die Vertreter von Huawei wurden aber nicht müde, die IFA Ende August zu erwähnen: Für die Messe habe man einiges in petto, hieß es. Merken wir uns.








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