Die Leute vom CERN haben es wirklich raus, wie man ordentlich Spannung erzeugt und sie aufrecht erhält, indem immer etwas fast passiert oder bewiesen werden kann. Gestern nacht ging es mal wieder um das sogenannte Gottesteilchen bzw. Higgs-Boson, das seit vierzig Jahren gesucht wird und anderen Teilchen die Masse verleiht. Der Teilchenbeschleuniger LHC lief in den letzten Monaten auf Hochtouren, ohne dass sich irgendwo nennenswerte schwarze Löcher aufgetan hätten, dafür konnten die Wissenschaftler aber bei 125 GeV ein Teilchen aufspüren, wo es nach der Theorie von Higgs zu finden sein müsste. Ein endgültiger Beweis ist das noch nicht, aber man ist sich zu 99,9 Prozent sicher, dass es das Higgs-Teilchen ist, was in der Welt der Physik schon an einer unumstösslichen Tatsache grenzt. Noch fehlen aber zwei weitere Zerfallsprodukte, um mit absoluter Sicherheit sagen zu können, dass das Standardmodell der Materie und damit die Grundlage der modernen Physik so richtig ist. Mehr Informationen zum Higgs-Teilchen, den gemachten Entdeckungen und die Pressekonferenz im Video findet ihr nach dem Quelle-Link.

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CERN: Gottesteilchen oder nicht, wir haben was gefunden