Die Londoner
Sunday Times hat gestern berichtet, dass
RIM erwägt, seine Hardware-Sparte, also die
BlackBerry Smartphones, zu verkaufen. Ohne Angaben von konkreten Quellen macht die Zeitung zwei potenzielle Käufer aus:
Facebook und
Amazon. Software und Server-Struktur könnten im Besitz von RIM bleiben, die entsprechenden Dienste,
BBM,
BIS, und
BES würden auf diese Weise für aktivierte Smartphones weiterhin zur Verfügung stehen, andere OEMs könnte die Dienste für eigene Handys lizenzieren. Keine neue Idee: Der ehemalige Co-CEO Jim Balsille hatte dies bereits ins Gespräch gebracht, als er noch beim kanadischen Unternehmen beschäftigt war.
Und auch der aktuelle Boss, Thorsten Heins, kann sich das vorstellen.
Die finanzielle Situation und die Perspektiven für die Zukunft werden aktuell von RBC und JP Morgan untersucht. Die Firma befindet sich finanziell im freien Fall,
die Entlassungswelle rollt.
Bei der Sunday Times heißt es weiter, dass RIM noch diesen Sommer eine Strategie für die Zukunft bekanntgeben wolle, noch vor der Veröffentlichung von
Blackberry 10 also, der neue Version des
Smartphone-Betriebssystems.
[via
The Verge]