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Gaumont Chronophone: Zwei Turntables, ein Crossfader gab es schon 1910


Wer immer dachte, die DJ-Kombination zwei Turntables und ein Crossfader sei eine neuzeitliche Erfindung, der darf seine popkulturellen Geschichtsbücher neu ordnen. Uns war auch nicht bekannt, dass die Fusion aus zwei überblendbaren Grammophonen bereits 1910 das Licht der Welt erblickte. Von Gaumont stammt das Chronophone, das eigentlich zur Beschallung von Kinos konzipiert gewesen ist. Die nötige Lautstärke für den 4.000-Zuschauersaal stammte aus dem Eglephone, einem Luft-komprimierten Verstärkersystem. Dank des "Crossfaders" konnte man für längere Filme verschiedene Schallplatten nahtlos aneinander anschließen lassen, um einen kontinuierlichen Soundtrack zu erhalten. Wir würden nur zu gerne zwei Slipmats drauflegen. Ein weiteres Bild nach dem Break.

[Via Make]




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