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Google zeigt StreetView-Rucksack (Hands-On)



Googles StreetView wird demnächst noch entferntere Ecken der Welt auf jedem Rechner verfügbar machen. Manchmal reichen Boote ja einfach nicht mehr aus. Der Rucksack, der das möglich machen soll, wiegt rund 18 Kilo und wird mit Android betrieben. Die Akkus sollen einen ganzen Tag durchhalten. Google beäugt als primäre Einsatzgebiete vor allem Naturschutzgebiete, aber auch Skigebiete oder Schlösser und Ruinen. Luc Vincent von Google erklärte, die Entwicklung des Rucksacks hätte rund ein Jahr gedauert. Ein stromsparender Rechner mit Android sei das eine, die App "die ein bisschen mehr kann als eine Aufnahme zu starten und wieder zu stoppen" das andere. Die verwendeten Kameras liefern 15-Megapixel-Bilder, die lokal auf einer Festplatte gespeichert werden. Die Bilder sollen bei Google analysiert und geordnet werden, bevor sie im Netz zur Verfügung stehen. Die Technik ist noch lange nicht fertig entwickelt. Ein nächster Schritt ist, die Gangart des Trägers zu analysieren und diese Information an die Kamera weiterzugeben, um Belichtung und Auslöser so einzustellen, dass die Bilder gut genug werden. Für Innenaufnahmen eignet sich die Technik nicht, die Bilder seien nicht scharf genug.

Sobald der Rucksack ausgereift genug ist, will Google ihn an Mitarbeiter zum Testen geben. Aber auch ein Leih-Service ist denkbar. Na also. Ah und in verschiedenen Farben soll es ihn auch geben.

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