Forscher an der Universität Notre Dame haben festgestellt, dass Augen nicht nur wie der Rest des Körpers altern können, sondern auch, dass sich dadurch die Form und Beschaffenheit der Iris verändert. Eine Tatsache, die alle bisherigen biometrischen Erfassungsmaßnahmen obsolet machen würde, die auf einem Iris-Scan basieren. Denn bis jetzt angewandte Systeme wie in England gehen davon aus, dass die Iris ähnlich dem Fingerabdruck unveränderlich ist. Die Forscher fanden heraus, dass innerhalb von drei Jahren die Fehlerquote der Iriserkennung um bis zu 153 Prozent steigen kann, was in der Gesamtheit einen kleinen Teil ausmache, aber in einer längeren Zeitspanne (zehn Jahre und länger) zu ziemlichen Lücken führen könnte, wenn biometrische Systeme bis dahin nicht regelmäßigen Updates unterzogen würden.

[Via Slashdot]

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Iris verändert sich doch im Laufe der Zeit, macht biometrische Scans zur wackeligen Angelegenheit