Ist das jetzt der große Wurf? Das Galaxy S3 von Samsung wirkt auf den ersten Blick ähnlich evolutionär wie der Schritt vom iPhone 4 zum iPhone 4S. Mit einem 4,8" Super AMOLED Display, einem fetten Akku, Quadcore-Prozessor und zahlreichen neuen Features, die auf Ice Cream Sandwich aufsetzen, ist der kommerzielle Erfolg des Smartphones aber schon vorbestimmt. Auch wenn natürlich noch niemand den Preis verraten hat, für den das Telefon Ende Mai bei uns in den Handel kommt: Die Erwartungen werden erfüllt, jedenfalls die der breiten Masse.

Es ist vor allem die Software, mit der Samsung das Smartphone promoten wird und die Features gefallen durchaus. S Voice, die Sprachsteuerung funktioniert ähnlich solide wie Siri von Apple und dass das Gerät erst dann das Display abschaltet, wenn man nicht mehr draufschaut, ist extrem smart. Dazu kommen die gesammelten sozialen "Kuschel-Features", das Teilen von Fotos für alle im Bild via Gesichterkennung, das schnelle Teilen von Bildern und Videos via WiFi Direct und und und.

Ein wenig enttäuschend ist die Materialwahl. Plastik. Mal wieder. Und auf den ersten Blick nicht so "anders" wie es Nokia oder auch HTC mit dem Lumia und dem ONE X vorgemacht haben. Dafür ist es enorm leicht und liegt auch gut in der Hand. Allerdings nicht außergewöhnlich. Die Inspiration von der Natur, die ergonomische Form ... all das fällt nicht wirklich ins Gewicht. Man merkt es dem Gerät nicht an. Enttäuschung vielleicht bei all denjenigen, die gehofft hatten, das Hardware-Buttons der Vergangenheit angehören würden unter ICS ... auch das S3 hat einen Hardware-Knopf, dazu zwei Soft-Buttons.

Hier in London "prügeln" sich knapp 800 Menschen um die Geräte, für den Moment müssen ein paar Snapshots genügen. Und ein kleines Video haben wir nach dem Break.

Samsung Galaxy S3: Hands-On

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Hands-On: Samsung Galaxy S3 (Video)
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