Nokia kommt aus den schlechten Zahlen nicht raus. Sie hatten uns schon vorgewarnt, also ist das keine Überraschung. Immerhin 7.4 Milliarden Umsatz haben sie im ersten Quartal 2012 noch gemacht (im Vergleichsquartal 2011 waren es noch 10,4 Milliarden). Vieles von dem 1,3 Milliarden Verlust ist auf die Umstrukturierung und Schließung diverser Firmenbestandteile zurückzuführen. 772 Millionen Euro sollen allein auf Nokia Siemens Networks Konto gehen. Stephen Elop zitiert auch noch die Schwierigkeiten beim UK-Start und die Barreserven sind auch um 24% gefallen auf 4,8 Milliarden Euro. Immer noch eine Menge Luft die Windows-Phone-Strategie ins Rollen zu bringen, auch wenn wir langsam vermuten Microsoft dürfte Nokia noch etwas mehr unter die Arme greifen. Genauere Ergebnisse nach dem Break.
Leserkommentare (Seite 1 von 1)
Liberdyne @ Apr 20th 2012
Danke, danke, danke an Dich lieber Steve Elop für Deine tolle Arbeit, aus dem innovativen Marktführer in diesen wenigen Jahren einen Verlustbetrieb gemacht und alle die zukunftsweisenden Entwicklungen dieser Firma in den Müll verfrachtet zu haben. Der Smartphone-Markt ist zu einem großen Teil Dank deines Wirkens zu einem negativen 2er Oligopol geworden.
Sebastian @ Apr 20th 2012
Herr Elop ist ein Paradebeispiel für die Farblosigkeit und Innovationslosigkeit europäischer Manager. Unglaublich wie man so einem Mauerblümchen den Weltkonzern Nokia anvertrauen konnte. Wer stellt solche Leute ein? Wer holt sich solche Leute ins Haus? Herr Elop hat das Auftreten und die Ausstrahlung eines Handelsreisenden für Stützstrümpfe.