Die Fair Labor Association (FLA) hat den Untersuchungsbericht zu den Arbeitsbedingungen bei
Foxconn veröffentlicht. Eine Bericht, den
Apple nach zunehmendem öffentlichen Druck selbst
in Auftrag gegeben hatte und schon im Vorfeld die zu erwartenden Ergebnisse bracht: zu viele Überstunden, zu niedrige Löhne. Auch wenn Foxconn bei der Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
nachbesserte, zeigt der Bericht drastisch, mit welchen Mitteln preiswerte Consumer Electronics im Herstellungsland möglich gemacht werden. Bei Großbestellungen, so der Bericht, müssten die Arbeiter bis zu 60 Stunden pro Woche arbeiten, viele von ihnen sieben Tage die Woche.
Arbeitsbedingungen, die in der ABC-Reportage alles andere als offenherzig angeprangert wurden.
Apple und Foxconn haben auf Druck der FLA nun reagiert.
Der Besuch von Tim Cook in einer der Fabriken macht nun plötzlich noch mehr Sinn. Bis spätestens Mitte 2013 will sich Foxconn komplett an die chinesischen Arbeitsschutzrichtlinien halten und die monatliche Überstundenzahl von aktuell bis zu 80 auf die gesetzlich zugelassenen 36 senken. Außerdem sollen die Löhne nochmals angehoben und mehr Mitarbeiter eingestellt werden. Außerdem will man die Arbeitsbedingungen in den Fabriken und den Wohnquartieren verbessern.
Ob das alles so eintritt, sei mal dahingestellt. Den Bericht der FLA könnt ihr hinter dem Quelle-Link studieren.
Leserkommentare (Seite 1 von 1)
dennis.2810 @ Mar 30th 2012
Wie wärs mal mit einem Schritt in die richtige Richtung?
http://de.engadget.com/2012/03/19/heute-um-14-uhr-apple-informiert-uber-plane-fur-die-bargeldrese/
Aber Fair Trade wird es bei Apple wohl nie geben.
iNonymous @ Mar 30th 2012
Is klar der böse Apple Konzern, klar ist apple nicht perfekt aber du dennis.2810 lass mich raten, du hast bestimmt ein Android Smart Phone oder nen Nintendo DS, Wii, Xbox 360, Playstation 3 oder was von Hewlett-Packard, Dell oder roder !
Wir sind alle nicht besser, wenn wir diese Produkte kaufen.