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HTC: ONE V, ONE S und ONE X sind die Smartphones für 2012, Ice Cream Sandwich und Sense 4.0 inklusive (Überblick)


HTC
hat soeben auf dem Mobile World Congress in Barcelona das Smartphone Lineup für die kommenden zwölf Monate vorgestellt. Damit löst der Hersteller das "Versprechen" ein, sich zukünftig auf weniger Modelle zu konzentrieren, die gleichzeitig aber alle Marktsegmente abdecken sollen. Und auch die Namensgebung hat sich bestätigt. Die neuen Smartphones sind die ersten Vertreter der ONE-Serie, hören auf die Namenszusätze X, S und V und sind ab April in Deutschland zu haben. Die Preise stehen noch nicht fest. Alle drei Geräte laufen mit Android 4.0.3 aka Ice Cream Sandwich und der neuen Variante der HTC-eigenen Android-Skin Sense, die jetzt ebenfalls bei Versionsnummer 4 angekommen ist. Zu den allgemeinen Neuerungen und mehr zu HTCs Strategie für 2012 lest bitte weiter nach dem Break.

HTC hat gegenüber Engadget versichert, dass man sich voll und ganz auf diese drei Telefone konzentrieren wolle in den kommenden zwölf Monaten. Weitere Smartphones seien nicht zu erwarten. Denkbar allerdings ist der Umbau eines der Geräte für den LTE-Betrieb. Einen Zeitplan hierfür gebe es allerdings nicht. Beim neuen Mobilfunkstandard müsse man regional auf die Entwicklung der Märkte reagieren. HTC hat bereits ein LTE-Smartphone für Vodafone auf dem deutschen Markt.

Am oberen Ende des Portfolios sitzt das ONE X mit einem 4,7"-SLCD2-Display in HD-Auflösung. Der Unibody ist aus Polykarbonat à la Nokia. Verbaut ist hier ein Tegra-3-Prozessor, der mit 1,5 GHz taktet, 1 GB RAM und 32 GB Speicher. HTC setzt außerdem auf eine microSIM. Das Innere des Geräts ist nicht zugänglich, weder kann der Speicher erweitert noch der 1.800mAh-Akku getauscht werden.

Die mittlere Position deckt das ONE S ab: 4,3"-Super-AMOLED-Display, der neue S4 von Qualcomm als Prozessor, 16 GB Speicher und ein 1.650mAh-Akku. Beim ONE S ist die Unibody-Konstruktion aus Aluminium, die, je nach Farbgebung des Geräts, mit speziellen Verfahren behandelt wurde. Auch hier gilt: Der Speicher ist nicht erweiterbar, der Akku nicht wechselbar, das Smartphone wird mit einer microSIM betrieben.

Für das Einsteiger-Segment ist das ONE V gedacht, das als direkter Nachfolger des Legend und auch des Hero angelegt ist. Das 3,7"-SLCD2-Display verfügt über eine Auflösung von 480x800p, 4 GB Speicher sind verbaut, der via microSD erweitert werden kann. Außerdem läuft das ONE V mit einer regulären SIM-Karte.


Allen drei Smartphones gemein ist die systemweite Beats-Integration. Nicht nur die eigene Musik-App, sondern auch andere Programme haben nun Zugriff auf die vermeintliche Klangoptimierung. Außerdem wurde der Ausgangspegel der Kopfhörerbuchse bei allen Geräten auf 1V erhöht: Lautstärke galore. Die Beats-Features lassen sich auch mit Kopfhörern anderer Hersteller nutzen, für die Beats-Kopfhörer stehen zudem spezielle Presets zur Verfügung. Entsprechend sind alle drei Smartphones mit einem dezenten Beats-Logo versehen.


Die Kameras der drei Neulinge arbeiten allesamt mit einer 2,0-Blende und einem proprietären Imaging-Chip, der sowohl im Umgang mit der Kamera als auch bei der Bildqualität Verbesserungen bringen soll. Die Sensoren (5MP beim One V, 8MP beim One S und One X) arbeiten mit BSI-Technologie und sammeln laut HTC rund 40% mehr Licht ein als das iPhone 4S. Außerdem verwendet HTC blaue Linsen, die Reflektionen verhindern sollen. Auch wenn wir aktuell noch keine Einschätzungen zur Bildqualität abgeben können: Die Veränderungen im UI der Kamera gefallen uns ausgesprochen gut. So ist der Umschalter zwischen Video und Foto verschwunden, beide Funktionen stehen gleichzeitig zur Verfügung. Ein langer Klick auf den Foto-Auslöser produziert ein Serienbild. Und während der Videoaufnahme können gleichzeitig Fotos aufgenommen werden mit maximal 5 Megapixel. Will man später ein Bild aus einem Video extrahieren, geht das ebenfalls, dann liegt die Bildqualität bei 2 Megapixeln (S & X), bzw. 1,3 Megapixeln (V). Die Kameras drei Smartphones arbeiten intern im RAW-Format und generieren erst am Ende der Bearbeitungskette ein JPG. Für das Aufhübschen der Fotos und Videos stehen zahlreiche Filter zur Verfügung. Leider haben die User keinen Zugriff auf die RAW-Dateien.


HTC setzt auch in Zeiten von Ice Cream Sandwich auf Buttons außerhalb des eigentlichen Screens. So soll sichergestellt werden, dass kein Platz auf den Displays verschwendet wird. Die drei Buttons sind mit den Funktionen "zurück", "Home" und "Task Manager" belegt. Letzterer wurde für die neuen Geräte von HTC ordentlich getweakt, Apps werden mit einem Swipe nach oben beendet, so nah dran war Android noch nie an webOS. Der Browser bietet eine Synchronisation mit Googles Chrome und ist außerdem mit einer Reader-Funktion ausgestattet.

Wir hatten schon vor Barcelona die Gelegenheit, einen ersten Blick auf die neuen Smartphones zu werfen, checkt hierzu bitte die entsprechenden Postings.

HTC ONE S
HTC ONE V
HTC ONE X

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