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HTC ONE S: 4,3" Super AMOLED Display, Qualcomm-S4-Doppelprozessor (Hands-On und Video)

Nicht ganz so vollgestopft mit Dingen der technischen Überholspur wie sein großer Bruder, nimmt das ONE S die Mittelklasse-Position im aktuellen Lineup von HTC ein. Und erscheint uns wie der perfekte Begleiter für die meisten Gelegenheiten. Außerdem betritt HTC in Sachen Display-Technik Neuland: Das ONE S ist das erste Gerät des Hersteller mit einem Super-AMOLED-Display. Und das macht in seiner qHD-Auflösung (960x540p) Eindruck, wie nicht anders zu erwarten. Die weiteren Fakten: Qualcomm-S4-Doppelprozessor mit 1,5GHz, 28nm-Bauweise und neuem Adreno-Grafikbeschleuniger (dass der funzt, wissen wir), 16 GB Speicher, 1 GB RAM, 8-Megapixel-Kamera mit 1080p-Videos, ein fest verbauter 1.650mAh-Akku, Ice Cream Sandwich, Sense 4.0 und natürlich voller Beats-Audio-Integration. Ab April ist das ONE S bei uns zu haben, unsere Eindrücke haben wir hinter dem Klick für euch gesammelt.

Bildergalerie: HTC ONE S - Hands-On


Mit dem ONE S hat HTC einen echten Hingucker am Start, der, wahrscheinlich noch mehr Aufmerksamkeit einheimsen wird, als der größere Bruder ONE X. Der Grund dafür ist nicht nur die perfekte Display-Größe von 4,3", sondern vor allem der neue Prozessor von Qualcomm, der S4, der dank 28nm-Bauweise nicht nur sehr energieeffizient arbeitet, sondern in den ersten Benchmarks schon bewiesen hat, dass er dem Tegra 3 absolut ebenbürtig ist. Entsprechend langlebig dürfte sich das Smartphone mit seinem 1.650mAh-Akku im Alltag dank des neuen Prozessors schlagen.
Und auch das Design des ONE S überzeugt. Es kommt im April in zwei Farbvarianten aus den Markt: schwarz und grau/silber, wie ihr auf den Bildern seht. Wir konnten beide Versionen begutachten, die Unibody-Konstruktion wurde für beide Versionen komplett anders bearbeitet, daraus ergibt sich ein deutlich anderes Gefühl in der Hand. Die schwarze Version wird mit "micro arc oxdation" behandelt. Dabei wird das Aluminium mit Blitzen beschossen, die den Werkstoff härten und außerdem auf die Oberfläche wirken: Das schwarze ONE S wirkt fast, als sei es gummiert, hat einen soft touch. Und doch ist es Aluminium. Bei der grauen Version wird das Aluminium anodisiert. Dabei ergibt sich ein sanfter Farbverlauf, der sich zwischen grau/silber und blau bewegt. Auch diese Variante sieht sehr edel aus.

Die Aussparung für die Ohrmuschel gibt sich zurückhaltend und besteht nur noch aus kleinen Löchern, die direkt ins Aluminium gefräst sind, das Gleiche gilt für den Lautsprecher auf der Rückseite des Telefons.

Das ONE S wiegt inklusive dem nicht herausnehmbaren Akku 121,9 Gramm und verwendet wie das ONE S eine microSIM. Das Super-AMOLED-Display, das einen sehr gute Eindruck macht, steckt hinter Gorilla-Glas, das Panel mit mit optischer Lamination direkt mit dem Glas verbunden. Das Kamera-Modul ist das selbe wie im ONE X, verfügt also über acht Megapixel, einen LED-Blitz, 1080p-Videos und die gleichen neuen Features im Interface. Zwischen Video- und Foto-Modus muss nicht mehr umgeschaltet werden, für beide Funktionen stehen Buttons zur Verfügung. Während der Aufnahme eines Videos können parallel Bilder gemacht werden (bei fünf Megapixel), aus fertigen Videos lassen sich nachträglich Bilder extrahieren, dann bei zwei Megapixeln.
Der Speicher des Smartphones beträgt 16 GB und lässt sich nicht via microSD erweitern. Von den 16 GB stehen dem User maximal 13 GB zur Verfügung. Auch das ONE S nutzt Dropbox als Cloud-Dienst, HTC spendiert 23 GB für zwei Jahre umsonst, so kann Platz auf dem Telefon freigeschaufelt werden. Das ONE S verfügt über zwei Mikrofone, die üblichen Sensoren, versteht DLNA und HDMI und erlaubt Downloads mit einer Geschwindigkeit von bis zu 21Mbps.


Die technischen Unterschiede zwischen dem ONE S und dem ONE X jenseits von Prozessor und Display-Technik: Die Kamera auf der Vorderseite löst lediglich mit VGA auf, beim großen Bruder beträgt die Auflösung 1,3 Megapixel. Das ONE S findet sich außerdem in Sachen WiFi nur auf 2,4 GHz zurecht, das 5-GHz-Band fehlt. NFC fehlt ebenfalls.

Ice Cream Sandwich in Verbindung mit Sense 4.0 auf dem ONE S einen mehr als soliden Eindruck. Die neue Sense-Version ist zurückhaltender, verzichtet auf aufwendige 3D-Effekte - wir erinnern uns an die Seiten-Leisten der Uhr), macht Android 4.0 aber dennoch so gut wie unsichtbar. Die Sense-Integration geht tief, sehr tief. Vertreter von HTC preisen alle neuen drei Telefone auch gar nicht mit ICS als Killer-Feature an, sondern heben Sense 4.0 auf den Thron: Der Kampf im unübersichtlichen Android-Markt um Alleinstellungsmerkmale ist hart. Auch wenn wir auf die pure ICS-Implementation wie im Galaxy Nexus nicht mehr verzichten wollen, Sense ist in der aktuellen Iteration unauffälliger, weniger aufdringlich und die Dropbox-Verknüpfung der richtige Schritt in Richtung vollständiges Ökosystem.


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