Ob dieses Konzept sinnvoll ist oder nur fetzige Buzzword-Kunst, ist uns gerade nicht ganz klar, trotzdem ist die Transparency Grenade von Julian Oliver erstmal ein tolles Gadget: nach dem Zünden der Plastikgranate schnüffelt sie ihre Umgebung mittels Mikro und Wifi möglichst gründlich aus und schickt die erbeuteten Daten an die Transparency-Grenade-Plattform, wo so etwas wie eine Deep Packet Inspection durchgeführt wird, um Mails und andere Inhalte im Klartext zu erhalten. In der Granate, bei der es sich selbstverständlich um Kunst handelt, steckt ein Cortex-A8-Prozessor von ARM mit dem die Embedded-Linux-Distribution Ångström läuft, das Mikrofon und das 802.11-Modul sind über ein Arduino-Nano-Bord angebunden. Als nächstes will der Künstler die Funktionen nun in einer deutlich handlicheren App unterbringen, natürlich nur um böse Ämter und fiese Firmen auszuspähen und nicht um die netten Nachbarn zu belauschen ...

Transparency Grenade

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[via gizmag]

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Transparenz-Handgranate lauscht, schnüffelt im lokalen Funknetzverkehr und petzt alles weiter