Halb China jubelt. Bei Foxconn gibt es jetzt für die Arbeiter mehr Geld. Die Löhne werden wohl ab diesem Monat um 16-25 Prozent angehoben. Man vermutet es ist eine Reaktion darauf, dass seit dem 14. Februar von Apple angeleierte Überraschungsinspektionen durch die Fair Labor Association durchgeführt werden. Der Einstiegslohn beträgt nun 1.800 Yuan und man kann sich auf 2.200 Yuan hocharbeiten. Vor drei Jahren waren es magere 900. Wer es nachrechnen möchte. 1.800 Yuan machen 216 Euro im Monat. Vielleicht sollte man lieber daran denken eine Foxconn-Arbeiter-Patenschaft zusammen mit dem neuen Handykauf einzurichten, wenn man sich ob dieser Nachricht jetzt beim Gadget-Konsum besser fühlen möchte.
Leserkommentare (Seite 1 von 1)
motor @ Feb 17th 2012
Ist das Blut auf dem Geld ?!
Würde irgendwie ganz gut passen.
fessi1 @ Feb 19th 2012
keine Ahnung wo man da Blut sehen kann... Die Färbung ähnelt chinesischen Banknoten.
Alles andere hat nichts mit aktuellen chinesischen Banknoten zu tun. Spielgeld?
Mittlerweile fühlt man sich bei derartiger Berichterstattung eh ziemlich ver...scht.
Zitat Spiegel Online 10.05.2011:
"Als Reaktion auf die Selbstmorde im vergangenen Jahr hat Foxconn den Mindestlohn nahezu verdoppelt. Arbeiter in Shenzhen erhalten nun eine Basisbezahlung von 1.750 Renmimbi pro Monat. Inklusive Überstunden können sie 2.500 bis 3.000 Rmb monatlich erwirtschaften (259 bis 310 Euro). Bei ca. 240 Arbeitsstunden pro Monat bedeutet das einen Stundenlohn von etwa 1,10 bis 1,30 Euro. "
Heute wären 2500 - 3000 RMB--- 304 - 365 Euro. (eigene Anmerkung)
Was stimnmt denn nun Herr Koesch? Erfolgete die Erhöhung jetzt, oder letztes Jahr, oder gar nicht? Vielleicht könnten sie ja mal bei Ihren Kollegen von SPON nachfragen. Ich glaube mitlerweile gar nichts mehr, wenn über Arbeitverhältnisse in China berichtet wird.
PS. schon mal von 1 Euro Jobbern die "aufstocken" und Hartz IV gehört? 374€ seit 01.01.2012 und ich möchte gar nicht fragen, wo der Lebensunterhalt teurer ist...