
2012 soll das Jahr des Tesla S werden, zumindest wenn es nach Tesla geht. Im Video nach dem Break könnt ihr das Elektrovehikel nicht nur in Aktion sehen, sondern auch seinen Designer Franz von Holzhausen und Tesla-Vizechef George Blankenship davon schwärmen hören. Das Model S soll bis Mitte des Jahres erhältlich sein, der SUV Model X, der auf der gleichen Plattform basiert, soll danach kommen und nächste Woche vorgestellt werden.


















Leserkommentare (Seite 1 von 1)
Helvete @ Feb 1st 2012
Sicher das, dass model x nächste Woche vorgestellt werden soll?
snow @ Feb 1st 2012
...ich hoffe das auto wird nicht gekauft! die reinsten umweltsünder sind e-autos...und das wird lange so bleiben! die deutsche automobilindustrie hats vergangende woche mit einer rechnung begründet! da ich aus der branche komme kann ich nur sagen: e-autos sind die größeren umweltsünder!
Francesco @ Feb 1st 2012
Redest du nur oder hast du auch irgendwelche Beweise für deine Aussagen?
slwat @ Feb 3rd 2012
Natürlich sind e-Autos viel Umweltfreundlicher als Benziner. Alleine schon weil sie so viel effizienter sind: Ein e-Auto bringt ca. 90% der geladenen Energie auf die Strasse, beim Benziner sind es nur ca. 20%, der Rest geht als Abwärme verloren. Sogar wenn man das dreckigste Braunkohlekraftwerk in Deutschland nehmen würde, um den Strom für ein e-Auto zu produzieren, wäre der CO2 Ausstoß immer noch viel geringer als bei einem Toyota Prius (dem aktuell saubersten Benzinauto). Und da der Energiebedarf für die Produktion und Transport eines Autos nur ca. 4% dessen beträgt, was es während seiner Lebensdauer an Benzin verbraucht, wäre ein e-Auto sogar noch deutlich "grüner", wenn man bei der Produktion das doppelte an Energie benötigen würde. Dabei ist eher das Gegenteil der Fall, da keine aufwändige Produktion eines Motorblocks aus Aluminium notwendig ist und die wesentlich einfachere Mechanik eines e-Autos (Kein Motorenöl, Keilriemen, Einspritzanlage, Zündkerzen, Ventilsteuerung, Abgasanlage, Schalt/Automatikgetriebe etc.) in der Produktion einfacher ist. Die immer wieder gerne als Umweltsünder angeführten Batterien sind dagegen ziemlich unproblematisch, sofern sie am Ende der Lebensdauer ordentlich recycelt werden. Ausserdem gibt es bei e-Autos viel weniger Verschleiß, da kaum bewegliche Teile in einem e-Auto verwendet werden. Das die deutsche Automobilindustrie aber auf Grund des technologischen Rückstands gerne solche Gerüchte in die Welt setzt, um die Konkurrenz auszubremsen, kann ich mir sehr gut vorstellen.
daim_73 @ Feb 1st 2012
Wenn da mal nicht Maserati und Jaguar etwas dagegen haben, dass ihr Design geklaut wird...
snow @ Feb 1st 2012
am meisten würde mich mal interessieren wie lange man bei -20°C/+30°C fahren kann und dabei auch noch genug wärme im innenraum produziert und dinge wie radio,servopumpe,etc. versorgt!
Johnny @ Feb 1st 2012
"da ich aus der branche komme" ... aus welcher Branche kommst du denn? Lass mich raten... vielleicht die "Verbrennungsmotor Branche"?
Die Entwicklung in diesem Bereich ist einfach viel zu lange still gestanden. Wir könnten schon Jahrzehnte weiter sein, wenn die Öl-Riesen das nicht verhindert hätten. Wenn wir endlich umdenken würden und einfach mehr "Öko"-Strom produzieren würden, wäre der einzige umweltschädigende Faktor die Batterie. Die Batterie schädigt aber die Umwelt während ihrer Lebenszeit sicher nicht mehr als Verbrennungsmotoren. Btw. ich arbeite wirklich in der "Branche". Ich arbeite in der elektro- und hybrid Entwicklung
Passi @ Feb 1st 2012
Da Kann ich Johnny nur beipflichten. Für den Strommix kann das E-Auto ja nichts. Ausserdem ist wohl jedem klar, dass der Strom für E-Autos aus regenerativen Energien kommen muss.
Und snow, erkläre doch mal bitte was für eine Batterie(n) im Tesla verbaut wird und warum diese so schädlich ist?
Ich arbeite übrigens in der Technischen Verbrennung (u. A. Diesel) und fahre Hybrid.
Warum quassel Leute einfach alles nach, was sie in der Bild lesen ohne nur einmal darüber nachzudenken...
Hijacee @ Feb 1st 2012
Hmm... Irgendwie erinnert mich das Video an die Apple Produktvideos?!? :DD
pme @ Feb 2nd 2012
"die deutsche automobilindustrie hats vergangende woche mit einer rechnung begründet!"
@snow
Persönlich finde ich es sehr schade und geradezu peinlich, dass die DE Autoindustrie hier nicht endlich in die Gänge kommt, sondern weiterhin dubiosen Nonsense verbreitet. Das fühle ich mich zurück in die 70-iger Jahre versetzt, als die Tabak Konzerne mit diversen Studien "belegten", dass Rauchen gar keine Krankheiten verursacht. Und sowas soll Vorsprung durch Technik sein? (War 12 Jahre lang Kunde bei denen.)
Als Kunde habe ich aber die Wahl und so habe ich mein Model S nun reserviert. Bei meinem Energieversorger kann man übrigens online mit zwei Klicks auf erneuerbare Energie umstellen und auch wenn das etwas mehr kostet als das, was man via Strompreis für Atomenergie bezahlt, kann ich es kaum erwarten, künftig ohne Auspuff unterwegs zu sein.
Übrigens, -20° wird es hierzulande äusserst selten und wenn, dann kann ich auch mal ein, zwei Tage von zuhause aus arbeiten.
Wer will, der findet einen Weg. Wer nicht will, der findet eine Ausrede.
In diesem Sinne: Schade, dass nicht ein DE Hersteller die Federführung in dieser Technologie hat und Gratulation an das Tesla Management für diese Vision.
snow @ Feb 2nd 2012
leute...
@pme es ist egal ob -20°C selten sind auch da muss ein fahrzeug funktionieren!
@johnny leider wird es diesen energie mix aber noch lange eben nämlich bis 2040 will man "nur" 60% aus "erneuerbaren" energien schaffen...und auch da ist ein diesel motor noch umweltschonender als ein e auto!
ein hybrid ist natürlich das beste! die umweltbilanz kann sich sehen lassen! aber hier geht es um rein elekt. autos und die sind keines falls umwelt freundlich! die produktion des akkus, die produktion des stromes verpestet die umwelt mehr als die förderung von öl, die herstellung von benzin und der schadstoffausstoß eines euro 6 autos....leider ist das so...das liegt aber an den energiekonzernen...außerdem hat diesel/benzin eine wesentlich höhere energiedichte als es ein akku hat...
zum vergleich: ein 2takt rasenmäher wie ihn viele nutzen bläst genauso viel schadstoffe in die umwelt wie 600 euro 6 fahrzeuge...da kann man quasi aus dem auspuff atmen bei einem benziner...das auto macht einen so marginalen teil am CO2 ausstoff aus...es sollten lieber die schwerindustrie und kraftwerke im ausstoff begrenzt werden...leider sieht das in der praxis meist nicht so aus...da werden umweltscheine wie auf einem basar gehandelt...
ich weiss nicht bei welchem unternehmen du arbeitest aber derr verbrennungsmotor steht bestimmt nicht lange still...man schaue sich zb audis und vorallem bmws neuste motorengenerationen an...als hybrid verbraucht ein solches auto 3l/100km
@passi solange licium ionen batterien verbaut werden wird man mit einem solchen auto genauso weit fahren wie mit einem normalen auto auf RESERVE...wenn das e auto voll ist...batterien vertragen weder kälte noch hitze und ihre kapazität bricht dramatisch ein...man bräuchte 1.2t schwere akkus um auf die reichweite eines diesels zu kommen! selbst die akku hersteller die da geschäfft ihres lebens machen halten sich zurück und sagen das der akku von morgen nicht viel mehr leisten wird!
kurz um: solange die ernergie nicht aus "erneuerbaren" energien kommt wird das e auto in seiner umweltbilanz sehr schlecht sein...und das wird nicht erzählt um weiter verbrennungsmotoren zu bauen...das ist müll es wird erzählt weil es so ist....der hersteller der ein wirklich umweltschonendes auto mit entsprechenden fahrleistungen auf die beine stellt hat den vorteil im markt dass wissen alle...aber dennoch wird man sowas nicht sehen...heute wäre ein hybrid und oder ein wasserstoffbetriebenes auto das beste...
Whity @ Feb 2nd 2012
Echt sehr spannend sich einmal hieher verirrt zu haben:
Da ich auch genau aus der Branche komme dann einmal ein paar andere, nun auf die schnelle genauso wenig belegbare Zahlen. Daher probiere ich nur eine Zahl "Wirkungsgrad" zu nennen und alles andere wegzulassen :).
Generell sollte ein Elektroauto eine um Welten bessere Umweltverträglichkeit haben (falls die Batterie zu einem Großteil recycled werden kann).
Die Diskussion hier ist sehr lustig, beim Elektroauto betrachtet man wo der "Sprit" herkommt, nämlich nur zu 17% erneuerbar. Ich behaupte an dieser Stelle einmal, dass selbst das schlimmste Braunkohlekraftwerk noch eine bessere Umweltbilanz hätte und die Ökostromdebatte eigentlich nur ein Vorwand ist sich gegen die Gewissheit auszusprechen, dass Elektroautos mehr Leistung, mehr Komfort und auch noch bessere Verbrauchswerte liefern können und die meisten deutschen Hersteller das im Moment richtig verschlafen. Ich sehe sobald das Model S da ist kaum noch einen Grund mehr ein Premiumfahrzeug von BMW, Audi, Mercedes etc. zu kaufen....(meine Meinung).
Nett wäre mal die gleiche Betrachtung für die Ökobilanz, also beim Elektroauto vom Beginn der Stromproduktion z.B. Braunkohle und beim Auto eben eine Bohrinsel irgendwo im Nichts. Alle Berechnungen im Vergleich legen immer zu Grunde, dass ein Auto mit Verbrennungsmotor Diesel und Benzin schon auf wundersame Art und weise im Tank haben. Genauso wie beim E-Auto ist das meistens aber alles andere als "Grün".
Zwischenfazit: E-Auto leider nicht vollkommen umweltverträglich, Verbrennungsmotor leider ohne zauberhafte Befüllung des Tanks auch nicht (well to wheel Prinzip bei beiden Antriebsarten). Öl aus 3km Tiefe zu pumpen, es zu transportieren, es zu raffinieren, es zu lagern, es zu transportieren, es an der Tankstelle in den Tank zu füllen und es dann zu verbrennen........uih....die Ökobilanz wird spannend. Aus 80 gCO2 können da schnell mal 300-400 werden....
Warum ist also ein E-Auto, das Strom aus dem schlimmsten Braunkohlekraftwerk immer noch sauberer als eben ein normal Benziner?
Der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors liegt (wenn er verdammt gut ist) bei ca 37%, bedeutet wieviel Energie von dem was man reinpackt auch wirklich genutzt wird.
Der Wirkungsgrad beim Model S liegt locker über 80% (allgemein schneiden Elektromotoren Welten besser ab).
Unter der Annahme, dass weder die explodierende Bohrinsel, noch unser geliebtes Braunkohlekraftwerk sich viel tun wäre somit jedes E-Auto um mehr als die Hälfte "umweltbewusster", egal woher die Energie kommt.
Bevor das Thema mit der Batterie wieder aufkommt, es werden aktuell schon mehr als 90% recycled, jeder Hybrid hat dank mehrer Technologien das 5-10 Fache an Teilen im Antriebsstrang, ich denke nicht das sich das viel tut am Ende.
Ganz nebenbei nur Hitze wird zu nem echten Thema für E-Autos (aktuell noch), also alles so ab 50 Grad könnte echt nervig werden, wobei selbst dort die Reichweite kaum abfällt. Kälte hingegen ist sensationell, jeder der ein Notebook hat sollte das wissen. Sonen Ding wird verdammt heiß und bei nem Tesla Roadster sind es 6831 davon, also wird das sehr sehr heiß und man muss es kühlen. Kühlen kostet Energie, bei 0 Grad hat man ne Gratiskühlung, super. Abgesehen von arktischen Temperaturen von -30 und noch mehr, ist es gar nicht so schlimm.
Fazit zum diskutieren?:
- Wozu braucht man noch Deutsche Hersteller, wenn das Model S da ist?
- 480 km Reichweite reichen meistens aus, selbst 400km bei - 20 Grad sollte noch ok sein (wobei ist nun geraten). Reicht das denn nicht im Normalfall, wenn man in 4h wieder aufladen kann?
- Die Ökobilanz ist Welten besser (wie mehrmals erwähnt siehe Batterie etc)
- Es ist vollkommen egal woher der Strom kommt (wobei Ökostrom natürlich doch charmant ist :) )
- Hybdride sind eine Technologie von vor 10 Jahren, mehr Bauteile, mehr Gewicht, mehr Wartungsarbeiten und kaum Vorteile im Wirkungsgrad...
Ich hoffe ich trage ein wenig was zur Diskussion bei :)
Whity @ Feb 2nd 2012
Echt sehr spannend sich einmal hieher verirrt zu haben:
Da ich auch genau aus der Branche komme dann einmal ein paar andere, nun auf die schnelle genauso wenig belegbare Zahlen. Daher probiere ich nur eine Zahl "Wirkungsgrad" zu nennen und alles andere wegzulassen :).
Generell sollte ein Elektroauto eine um Welten bessere Umweltverträglichkeit haben (falls die Batterie zu einem Großteil recycled werden kann).
Die Diskussion hier ist sehr lustig, beim Elektroauto betrachtet man wo der "Sprit" herkommt, nämlich nur zu 17% erneuerbar. Ich behaupte an dieser Stelle einmal, dass selbst das schlimmste Braunkohlekraftwerk noch eine bessere Umweltbilanz hätte und die Ökostromdebatte eigentlich nur ein Vorwand ist sich gegen die Gewissheit auszusprechen, dass Elektroautos mehr Leistung, mehr Komfort und auch noch bessere Verbrauchswerte liefern können und die meisten deutschen Hersteller das im Moment richtig verschlafen. Ich sehe sobald das Model S da ist kaum noch einen Grund mehr ein Premiumfahrzeug von BMW, Audi, Mercedes etc. zu kaufen....(meine Meinung).
Nett wäre mal die gleiche Betrachtung für die Ökobilanz, also beim Elektroauto vom Beginn der Stromproduktion z.B. Braunkohle und beim Auto eben eine Bohrinsel irgendwo im Nichts. Alle Berechnungen im Vergleich legen immer zu Grunde, dass ein Auto mit Verbrennungsmotor Diesel und Benzin schon auf wundersame Art und weise im Tank haben. Genauso wie beim E-Auto ist das meistens aber alles andere als "Grün".
Zwischenfazit: E-Auto leider nicht vollkommen umweltverträglich, Verbrennungsmotor leider ohne zauberhafte Befüllung des Tanks auch nicht (well to wheel Prinzip bei beiden Antriebsarten). Öl aus 3km Tiefe zu pumpen, es zu transportieren, es zu raffinieren, es zu lagern, es zu transportieren, es an der Tankstelle in den Tank zu füllen und es dann zu verbrennen........uih....die Ökobilanz wird spannend. Aus 80 gCO2 können da schnell mal 300-400 werden....
Warum ist also ein E-Auto, das Strom aus dem schlimmsten Braunkohlekraftwerk immer noch sauberer als eben ein normal Benziner?
Der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors liegt (wenn er verdammt gut ist) bei ca 37%, bedeutet wieviel Energie von dem was man reinpackt auch wirklich genutzt wird.
Der Wirkungsgrad beim Model S liegt locker über 80% (allgemein schneiden Elektromotoren Welten besser ab).
Unter der Annahme, dass weder die explodierende Bohrinsel, noch unser geliebtes Braunkohlekraftwerk sich viel tun wäre somit jedes E-Auto um mehr als die Hälfte "umweltbewusster", egal woher die Energie kommt.
Bevor das Thema mit der Batterie wieder aufkommt, es werden aktuell schon mehr als 90% recycled, jeder Hybrid hat dank mehrer Technologien das 5-10 Fache an Teilen im Antriebsstrang, ich denke nicht das sich das viel tut am Ende.
Ganz nebenbei nur Hitze wird zu nem echten Thema für E-Autos (aktuell noch), also alles so ab 50 Grad könnte echt nervig werden, wobei selbst dort die Reichweite kaum abfällt. Kälte hingegen ist sensationell, jeder der ein Notebook hat sollte das wissen. Sonen Ding wird verdammt heiß und bei nem Tesla Roadster sind es 6831 davon, also wird das sehr sehr heiß und man muss es kühlen. Kühlen kostet Energie, bei 0 Grad hat man ne Gratiskühlung, super. Abgesehen von arktischen Temperaturen von -30 und noch mehr, ist es gar nicht so schlimm.
Fazit zum diskutieren?:
- Wozu braucht man noch Deutsche Hersteller, wenn das Model S da ist?
- 480 km Reichweite reichen meistens aus, selbst 400km bei - 20 Grad sollte noch ok sein (wobei ist nun geraten). Reicht das denn nicht im Normalfall, wenn man in 4h wieder aufladen kann?
- Die Ökobilanz ist Welten besser (wie mehrmals erwähnt siehe Batterie etc)
- Es ist vollkommen egal woher der Strom kommt (wobei Ökostrom natürlich doch charmant ist :) )
- Hybdride sind eine Technologie von vor 10 Jahren, mehr Bauteile, mehr Gewicht, mehr Wartungsarbeiten und kaum Vorteile im Wirkungsgrad...
Ich hoffe ich trage ein wenig was zur Diskussion bei :)
snow @ Feb 4th 2012
ihr rechnet alle falsch!
der antriebswirkungsgrad ist nicht entscheidend entscheidend ist der fahrzeugwirkungsgrad!!
einflüssee auf den tatsächlichen Energiebedarf:
Leistungsanforderung (Fahrwiderstände)
Systemwirkungsgrad
„Betankungs-Wirkungsgrad“
Komfortanforderungen:
Heiz-/Klimaleistung, Scheiben-Entfrostung und -Beschlagfreihaltung
Elektr. Verbraucher
Beleuchtung
Assistenzsysteme
Audioanlage
Lenkunterstützung
Bremsunterstützung
Der reale Gesamtwirkungsgrad ist höher als der im NEFZ, da im realen Fahrgeschehen höhere Lasten und somit Betriebspunktverschiebungen zu geringerem be gefahren werden.
Referenzfahrzeug
m=1.700kg, Rollwiderstandsbeiwert=0,012, Luftwiderstandsbeiwert=0,29, Querspantfläche=2,23m²
NEFZ-Verbrauch: Benzin = 7,2L/100km, Diesel = 5,1L/100km
Realverbrauch: Benzin = 8,5L/100km, Diesel = 6,2L/100km
Damit ergeben sich folgende Gesamtwirkungsgrade: NEFZ: Benzin 26,4% Diesel 32,4 Real: Benzin 28,3% Diesel 33,9%
Schaut man sich jetzt den Wirkungsgrad eines Opel Ampera an hätte er 160%!!!
Dies würde den Hauptsätzen der Thermodynamik widersprechen! Das kommt eben ganu daher das man sagt der e motor hat 90% Wirkungsgrad...
Der reale Gesamtwirkungsgrad ist höher als der im NEFZ, da im realen Fahrgeschehen höhere Lasten und somit Betriebspunktverschiebungen zu geringerem be gefahren werden.
Bei den in Deutschland durchschnittlich herrschenden Umgebungsemperaturen läuft im Fahrzeug ständig die IHKA, entweder als Heizung oder als Klimatisierung.
Beim Heizen wird dem Kühlmittel via Heizungs-Wärmetauscher Wärme entzogen. Diese Wärme geht also nicht als Abwärme, wie sie beim Antriebswirkungsgrad angenommen wird, an die Umgebung. Sondern sie wird als Nutzwärme zur Beschlag- und Eisfreiheit der Scheiben und zur Temperierung des Innenraumes benutzt. Das hat nicht nur Komfort-, sondern auch Sicherheitsaspekte.
Beim Kühlen wird der Kurbelwelle mittels Klimakompressor mech. Leistung entzogen, die der Motor zusätzlich zur Antriebsleistung aufbringen muß. Diese zus. Leistung ist ebenfalls beim Gesamtwirkungsgrad als Nutzleistung anzusetzen.
Schauen wir uns das folgende Bild an, erkennen wir:
Bei 60km/h (entspricht der in Deutschland durchschnittlich gefahrenen Geschwindigkeit) ergibt sich bei Umgebungstemperatur von 0°C ein Verhältnis von Heizleistung zu Antriebsleistung von 64%.
Bei -10°C und 60km/h: 106%, bei -20°C (denkt an den Winter 2010/2011) 152%!
Im Durchschnitt können bei 10°C 9kWh/100km als Klimatisierungsbedarf angenommen werden.
Entspricht für Diesel 0,9L/100km, für Benzin 1,0L/100km
Weiters geht in den Gesamtwirkungsgrad die Effektivität der Energiebereitstellung im Fahrzeug ein. Das bedeutet, die bei der Produktion von fossilen Kraftstoffen oder von elektr. Strom anfallenden Wirkungsgrade und die sich daraus ergebenden CO2-Emissionen müssen berücksichtigt werden.
Benzin/Diesel: Aufwand für Förderung, Produktion, Transport, Lagerung: 10%
„Tank-Wirkungsgrad“ = 90%
Elektroenergie: hier ist der Bereitstellungswirkungsgrad stark abhängig vom Mix der Energiewandlungen, umgangssprachlich auch als „Energiequellen“ bezeichnet
Als CO2-emissionsfrei bzw. nahezu emissionsfrei werden i.A.angenommen:
Kernenergie
„erneuerbare“ Energien
Energiewandlung aus fossilen Trägern geschieht in (sehr guten) Kraftwerken mit einem Wirkungsgrad von etwa 50% (ein Schiffsdieselmotor erreicht übrigens bis zu 53%, ohne Berücksichtigung der Heizleistung und Stromerzeugung).
Insgesamt ergibt sich damit für die Bereitstellung von elektr. Strom in der Fzg.-Batterie ein Wirkungsgrad von etwa 50% („erneuerbare“ Energien, Leitungs- und Ladeverluste berücksichtigt).
Für einen realistischen Gesamwirkungsgrad müssen wir außerdem übliche Reichweiten eines Fahrzeuges zwischen zwei Betankungen bzw. Aufladungen annehmen. Laut ADAC würde die Mehrheit der Deutschen ein Elektrofahrzeug kaufen, wenn es mindestens 300km Reichweite bei einem Mehrpreis ggü. konventionelllen Antrieben von maximal 2.000,-€ hätte. Diese Reichweite benötigt einen Energispeicher (Batterie) mit entsprechendem Gewicht. Für verbrennungsmotorische Antriebe vermindern wir das Gewicht bei entsprechend kleineren Tanks nicht, geben also dem EV einen Vorteil.
Derzeit verwendete Li-Ionen-Akkus besitzen eine Speicherdichte von etwa 75…80Wh/kg.
Speicherdichte von Benzin/Diesel ist etwa 12.027,8Wh/kg (Hu=43.300kJ/kg)
Speicherdichte fl. Kraftstoffe etwa 160mal höher als bei Li+
Dies wird auch in Zukunft so bleiben
Für 300km Reichweite bei Referenzfahrzeug erforderliche Speichermasse brutto: 1.150kg
Für zusätzliche Speichermasse ist zusätzliche Transportenergie notwendig, iterative Berechnung ergibt etwa 1.600kg Energiespeichermasse Li+, zusätzlich notwendige Massen für Batteriekonditionierung (Thermomanagement, Ladung, Entladung) sind hierbei noch nicht berücksichtigt
Insgesamt ergibt sich ein Energiebedarf von etwa 47kWh/100km und ein Fahrzeugwirkungsgrad von etwa 24% (inkl. Energie für IHKA)
In welchem Maße werden die Gesamtwirkungsgrade der verschiedenen Antriebsarten zukünftig steigen?
Ottomotor: bis zu 40% (wird heute schon in diskreten Punkten erreicht)
Gesamtwirkungsgrad inkl. Nebennutzung: 60%
Dieselmotor: bis zu 45% (wird ebenfalls heut schon in einigen Kennfeldpunkten erreicht)
Gesamtwirkungsgrad inkl. Nebennutzung: 65%
Elektromotor: Energiespeicherkapazität wird steigen, Motorwirkungsgrad (90%) bleiben
Gesamtwirkungsgrad inkl. Nebennutzung: 30%
Der reine Antriebswirkungsgrad von Verbrennungsmotoren ist deutlich niedriger als der von Elektromotoren.
Die Art der Strombereitstellung spielt eine entscheidende Rolle beim Gesamtwirkungsgrad.
Die Energiedichte des Energiespeicher wirkt sich direkt auf die notwendige Transportleistung aus und benachteiligt den Elektroantrieb.
Im Gesamtwirkungsgrad wird nicht nur die Antriebsleistung, sondern die durchschnittliche Nutzleistung betrachtet. Diese beinhaltet neben der reinen Antriebsleistung die notwendigen Energien für Heizung/Klimatisierung, Sicherheits- und Assistenzsysteme, Komforteinrichtungen, Beleuchtung usw.
Bisher haben wir realistische Gesamtwirkungsgrade anhand derzeit verfügbarer Daten und seriös abzuschätzender techn. Entwicklungen hergeleitet.
Sollen CO2-Emissionen berechnet bzw. prognostiziert werden, sind die Emissionskette der Energieträgerbereitstellung und deren zukünftige Entwicklung zu berücksichtigen.
Für den deutschen Kraftwerksmix zur Stromerzeugung werden für 2010 etwa 530g CO2/kWh angegeben. Neuere Daten sind momentan (Jan. 2012) nicht verfügbar. Wegen des Ausstiegs aus der Kernkraft ist allerdings von deutlich höheren Werten auszugehen, bis die „regenerativen“ Energien die Kernkraft kompensieren können.
Für alle in Deutschland zugelassenen PKW wird vom Bundesumweltamt und dem Bundesamt für Statistik ein Durchschnittsverbrauch von 8L/100km Benzin bzw. 6L/100km Diesel angegeben, außerdem eine Aufteilung der Antriebe im Verhältnis von 70/30. Aus der ebenfalls angegebenen Jahresfahrleistung von 600Mrd. km und den dabei emittierten 105Mio. t CO2 läßt sich eine Emission von 325g CO2/kWh berechnen.
Der Elektroantrieb ist also mit dem Stand von 2010 etwa 1,6 mal umweltschädlicher (bzgl. der CO2-Emissionen) als der Verbrennungsmotor, wenn man nur die durch das Fahren entstehenden Emissionen betrachtet.
Für unsere Natur zählen allerdings alle Emissionen, egal wo und zu welchem Zeitpunkt sie entstehen. Deshalb wollen wir versuchen, die während eines ganzen Fahrzeuglebens entstehenden CO2-Emissionen abzuschätzen.
CO2-Emissionen entstehen bei der Produktion eines Fahrzeuges, beim Betrieb und bei der Bereitstellung der Energieträger.
Annahmen:
Lebensdauer 15 Jahre
Gesamtfahrstrecke 250.000km
Von 2011 bis 2025 aktuelle Verbräuche bei Benziner und Diesel
Von 2011 bis 2025 aktueller deutscher Strommix
Von 2026 bis 2040 Benziner mit 5,5L/100km, Diesel mit 4L/100km
Von 2026 bis 2040 40% erneuerbare Energien zur Stromerzeugung
Diesel 2011 - 2025
2,55kg CO2/L
6,2L/100km
250.000km
39.500kg CO2 durchs Fahren
5.000kg CO2 durch Produktion
4.400kg CO2 durch Kraftstoffherstellung
Elektro 2011 - 2025
0,53kg CO2/kWh
47kWh/100km
250.000km
61.800kg CO2 durchs Fahren
5.000kg CO2 durch Produktion
2x5.000kg CO2 durch Batterieherstellung & -wechsel
Diesel 2026 - 2040
2,55kg CO2/L
4,5L/100km
250.000km
25.500kg CO2 durchs Fahren
5.000kg CO2 durch Produktion
2.800kg CO2 durch Kraftstoffherstellung
Elektro 2026 - 2040
Schrittweise Verringerung der Emission durch mehr regenerative Energien
250.000km
30.600kg CO2 durchs Fahren
5.000kg CO2 durch Produktion
2x3.900kg CO2 durch Batterieherstellung & -wechsel
Fazit:
Elektroantrieb ist bzgl. der CO2-Emissionen nur sinnvoll, wenn der Strom aus regenrativen Quellen stammt
Beim derzeitigen und in den nächsten Jahren zu erwartenden Strommix sind EVs schädlicher für die Umwelt als Fzge. mit konventionellen Verbrennungsmotoren.
Für die zukünftige Entwicklung vom Verbrennungsmotoren wurden die CO2-mindernden oder –neutralen, regenerativen oder synth. Kraftstoffe (SunFuel, SynFuel) außer acht gelassen. Diese bieten noch erhebliches Einsparpotential, stehen allerdings teilweise in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln.
Für EVs wurde ein Ladehub von 100% angenommen, bzgl. Lebensdauer werden derzeit Ladehübe von etwa 50% gefahren, 60% werden als zukünftig möglich erachtet. Realistische Betrachtung würde die EV-Bilanz weiter verschlechtern.
Dies sind Fakten an denen eine wissenschaftliche Einrichtung 2 Jahre gerechnet hat!
Whity @ Feb 6th 2012
Hi echt alles gelesen, wobei nur das was ich sofort aufnehmen konnte, wirklich sehr viele gute und interessante Infos, aber nur ein Kommentar zur Schlussrechnung :).
Deine Rechnung :
Elektro 2011 - 2025
0,53kg CO2/kWh
47kWh/100km
250.000km
61.800kg CO2 durchs Fahren
5.000kg CO2 durch Produktion
2x5.000kg CO2 durch Batterieherstellung & -wechsel
Der Tesla Roadster Elektrosportwagen mit über 280 PS wird laut Hersteller mit 16,4 KWH/100 angegeben. Batteriewechsel ist angeblich spätestens ab dem Model S nicht mehr vorgesehen, ansonsten nehme ich nun komplett deine Zahlen mit Herstellerangaben, wobei du mit den 6,2L sicherlich Durchschnitt sicherlich kein Fahrzeug jenseits der 250PS meinst, aber seis drum.
Neue Rechnung:
Elektro Heute!
0,53kg CO2/kWh
16,4kWh/100km (Sportwagen Tesla Roadster 282 PS, wobei ich denke, dass es einen Verlust beim aufladen geben wird, habe dort mal 17% gelesen, würde also dann ca. 20KWH real bedeuten)
250.000km
21.730kg CO2 durchs Fahren (26.500kg mit dem Aufladeverlust falls es den gibt)
5.000kg CO2 durch Produktion
1x5.000kg CO2 durch Batterieherstellung & -wechsel
31.730kg (respektive 36.730kg) gesamt und somit radikal weniger als Diesel und/oder Benzin und dabei habe ich nun wirklich einfach mal alle deine Rechenbemühungen übernommen. Bei einem mit dem hier diskutierten Model S von der Performance her vergleichbaren BMW hat BMW nen Normverbrauch von knapp 9L angegeben. Selbst wenn man doch einmal die Batterie tauschen will käme man nicht an die anderen Fahrzeuge ran.
Woher hast du die Zahl von 47KWH auf 100km genommen? Das wäre auch echt zu teuer muss ich sagen. Angeblich kann man den Tesla Roadster locker mit Ökostrom für unter 5 Euro auf 100km fahren.
Vielleicht sind andere Hersteller da auch einfach noch nicht so weit. Ganz wichtig ist noch diese Aussage von dir:
"Für 300km Reichweite bei Referenzfahrzeug erforderliche Speichermasse brutto: 1.150kg". Mit der Batterie vom Tesla Roadster kommt man ca. 340 km weit und sie wiegt 450kg (das mit den 282 PS und Sportwagen lasse ich nun mal ;) ), also kaum mehr als ein Drittel als der von dir angenommenen Größenordnung.
Wie gesagt ich denke einfach, dass die Technologie schon Lichtjahre weiter ist als uns deutsche Firmen glauben machen möchten, nur weil man eben radikal einen Trend nicht nur verpennt hat, sondern auch nicht einmal weiss wie man mithalten soll.
Zum Model S was hier ja Thema war, angeblich hat das Ding bis 400 PS und beschleunigt in 4,4 Sekunden von 0-97kmh, ich bin gespannt was der Normverbrauch von einem Fahrzeug ist, dass diese Werte bringt, sicherlich auch als Hybrid kaum 6 Liter.
snow @ Feb 8th 2012
ich gebe dir recht das der verbauch von 47kwh zu hoch ist!
der tesla verbraucht im realtest bei gemischter fahrt: 22kwh
seine akkus wiegen 450kg und haben eine kapazität von 53kwh und eine reichweite von real 250km bei normaler fahrt!
der tesla wiegt 1220kg was sehr schwer für ein solches auto ist! nehmen wir jetzt also einen normalen mittelklasse wagen wie den tesla s wird dieser nur extrem teuren leichtbau überhaupt 1.500kg eher 2.200kg wiegen bedingt durch größere akkus um wirklich 4 personen befördern zu können!
nehmen wir an er würde auch 22kwh verbrauchen und hat die gleiche reichweite (mehr wird nicht drin sein):
0,53kg CO2/kWh
22kWh/100km
250.000km
ca. 29.000kg CO2 durchs Fahren
5.000kg CO2 durch Produktion
2x5.000kg CO2 durch Batterieherstellung & -wechsel -> der akkuwechsel erfolgt nach spätestens 7 jahren sagt sogar tesla also würden sogar 3 akkus nötig sein für 15 jahre!
damit ist der tesla trotzdem schlechter bedenkt man die heutigen motoren und die preisdifferenz zwischen den autos! hinzukommt das die akkus bei einem unfall schneller explodieren können!
zubedenken ist das der verbrennungsmotor schlecht gerechnet wurde! die verbrennungsmotoren der zukunft werden zero emission schaffen!
fakt ist: ein elektroauto macht heute noch keinen sinn! es werden extreme viele ressourcen wie seltene erden benötigt die größtenteils auch china kommen (und china erwägt den gesamten export seltener erden einzustellen aufgrund des eigenbedarfs). dazu kommen verbraucher geräte die der elektromotor speisen muss was er aber bei hohen und niedrigen temperaturen nicht schaffen wird!
volvo hat ein elektro auto mit bioethanol heizung für die innsaßen (ist aber meiner meinung nach dann kein reines e auto mehr)
die autos in naher zukunft sollten hybride sein und in ferner zukunft wasserstoff autos!
pme @ Feb 9th 2012
@ snow
Eine Ergänzung von meiner Seite: Wohne in der Schweiz und habe daher keinen Strom, welcher mit fossilen Energieträgern produziert wird im Netz. Es ist für mich einfach, auf Strom von erneuerbaren Energiequellen wie Solar, Wind und Wasserkraft zu setzen und wenn der Markt seine Nachfrage nach erneuerbarer Energie steigert, dann wird auch mehr davon produziert.
Ob Verbrennungsmotor oder nicht ist eigentlich gar keine Frage für jemanden, der sich mit dem Thema der Umweltauswirkungen durch die Verbrennung fossiler Energieträger auseinandersetzt. Es interessiert mich persönlich ja auch nicht, ob die Asiatische Schwerindustrie oder ein Bauer in Südamerika mit dem Abbrennen seiner Felder dreimal so viel CO2-Equvalente verursacht wie der europäische Individualverkehr. Weder im einen noch im anderen Fall kann ich als Person irgendeine Auswirkung haben. Wohl aber bei der Wahl des Antriebs in meiner Karre.
Es ist mir auch klar, dass die Verleugnung der immensen Probleme, welche die Mine & Burn Energie-Industrie für die ganze Welt verursacht noch eine Weile lang andauern wird. So ähnlich war es mit Tabak, mit Asbest, mit dem Frauenstimmrecht, mit verfassungsrechtlich geschütztem Rassissmus, mit Kolonialherrschaft, mit Sklavenhaltung, mit Kinderarbeit, etc. etc. etc. Für jeden dieser Punkte gab es zu seiner Zeit gesellschaftlich höchstrangige Lobbyisten, die ganz genau erklären konnten, weshalb das eine super Idee ist und man unmöglich darauf verzichten kann. Es ist ja auch verständlich, dass eine Industrie mit jährlich 3'000 Milliarden USD Umsatz gerne möchte, dass ihr Geschäft mit Öl, Kohle und Gas weitergeht wie gehabt.
So kann ich nur für mich selber sprechen und sage nochmals:
- Ich steige um, mein Model S ist bestellt.
- Betreffend allfälliger Einschränkungen in Punkto Reichweite, Kühl- oder Heizvermögen, etc. werde ich mich arrangieren.
- Die Energieversorgung für meinen Wagen organisiere ich über Solar, Wind und Wasserkraft.
- Es is schade, dass nicht ein einziger Hersteller aus Deutschland auch nur annähernd ein vergleichbares Angebot hat.
Und eben... wer will, der findet einen Weg. Wer nicht will, der findet eine Ausrede.
;-)
snow @ Feb 9th 2012
man muss dabei aber sehen, dass sich für einen großkonzern ein solches nicht massentaugliches nischenauto nicht attraktiv ist. wie soll man dieses auto an den normalverbraucher bringen und ihm beibringen: du zahlst 125000euro und dafür musst du aber abstriche im komfort machen, nach 5-7 jahren 10000 euro für einen neue akku ausgeben aber trotzdem deine stromrechnung bezahlen und wenn du mal in die werkstatt musst schaut dich der meister auch komisch an!
der opel ampera ist da noch das beste deutsche auto in diesem bereich auf dem markt (wenn er nicht die gleichen akkuprobleme wie der volt hat)
Whity @ Feb 12th 2012
Hi Snow, da wir nun in einen spannenden Bereich kommen, da ich mich sehr viel insbesondere mit dem Thema Tesla beschäftige kann ich dazu nun doch gleich ein paar Anmerkungen machen.
Beispiel Tesla Roadster (wie mehrmals betont ein Sportwagen) und Model S, was ebenso sportlich sein soll
- Ein vergleichbares Fahrzeug wäre ein Audi R8, der hat laut Wikipedia einen Normverbrauch von ca. 14.6 Liter. Also es bringt wirklich nichts wenn wir nen Formel 1 Wagen mit nem Polo vergleichen. Elektrofahrzeuge haben einfach eine um Welten bessere Performance, wenn Sie eben gut gebaut sind (Nissan Leaf, Mitsubishi I Miev etc. sind eben Schrott und das akzeptiere ich).
- Wenn man den Roadster (ich kenne jemanden der das Auto hat) normal fährt schafft der locker über 300, wenn man ein wenig agressiver unterwegs ist hast du mit 250 km aber schon Recht. Aber nun mal die Frage, was frisst denn unser Audi R8, wenn man den übel knüppelt 18, oder gar 20 Liter?
- Ganz wichtig, ein Auto wie der Tesla Roadster ist günstiger als ein Audi R8, knappe 8000 Euro, also ist das herkömmliche Auto momentan schon teurer (im Premiumsegment).
- Der Akku vom Roadster hat 56KWH soweit ich weiss, aber egal.
- Beim Model S hat man alleine auf die Batterie eine Garantie von 8 Jahren, ich denke mal, dass das System nicht mehr fehleranfällig sein wird als nen Motor etc. von BMW, Mercedes und/oder Audi, Portsche etc. . Da wären wir dann echt bei einer Batterie für die Lebensdauer des Autos und das kommt real n 3-4 Monaten an den Markt, also 2012.
- Beim Verbrennungsmotor sehe ich, dass wir die letzten 80 Jahre zwar ne gute Entwicklung hatten, aber ich subjektiv persönlich einfach denke, dass es beim E-Antrieb so mit den PCs vor 20 Jahren ist. Also ich denke, dass wir in 15 Jahren über ganz andere Dimensionen sprechen, aber das ist nur ein Bauchgefühl und ich weiss nicht wie gut Verbrennungsmotoren einmal werden.
- Tesla verwendet laut eigenen Angaben keine Seltenen Erden in den Komponenten Motor und Batterie, du spielst dabei sicherlich auf Neodymium etc. an. Wird nicht verwendet. Ansonsten hat jedes Auto ob Mercedes etc. massiv viele Minimagnete, die Tesla sicherlich auch hat, aber da tun sich beide Varianten 0.
Hybride sehe ich sehr skeptisch, da man 2 Technologien miteinander vermischt, also man macht alles nur noch schwerer und komplizierter. Da freut sich nur die Automobilindustrie. Der Ampera ist ürbrigens auch eigentlich ein klassischer Hybrid, da der Motor direkt auf die Antriebsachse geht. Ich bin mir nicht sicher, ob das ne wirkliche Entwicklung zum Prius ist.
Wasserstoff ist ne nette Sache, aber wenn es schon um Sicherheit geht dann wohl kaum. Absolut instabil, kaum transportierbar und nun kommen wir wieder zum entscheidenden Thema. Bei einem E-Antrieb umgehen 20% der Deutschen bald die gesamte Erdölindustrie, du musst nur noch an die Tankstelle, wenn du abends ne Pizza oder nen Bier willst. Menschen haben die Chance nahezu Energieautark agieren zu können und nun der Hammer, Sie haben die Tankstelle zukünftig in den eigenen 4 Wänden (bzw. in der Garage). Wasserstoff muss genauso umständlich produziert und transportiert werden wie Benzin/Diesel. Das Distributionsnetz für Strom hingegen ist nun schon sensationell (auch wenn es noch besser werden muss). Wasserstoff wird niemals kommen, da es der selbe Unsinn nur noch einmal ist. Aber es ist klar warum alle das wollen, was macht man sonst auf einmal mit tausenden Tankstellen, wenn jeder nur noch zuhause tankt?
E-Autos sind zudem nicht unsicherer, ich mag den Ampera nicht (ich denke eben es ist nur ein billiger Hybrid), aber man macht einfach keinen Sicherheitstest ohne zu vergessen die Batterie nach nem Chrash zu entladen. Bei jedem Auto pumpt man den Tank ab, da sonst ganz schlimme Dinge paasieren können. Bei dem Test in den USA hat man aber einfach vergessen in der Versuchsanordnung zu berücksichtigen, dass es schlau wäre die Batterie zu entladen bevor das Auto nach einigen Stunden, oder Tagen irgendwann in Flammen aufgeht :).
Wie gesagt, bei Autos mit Verbrennungsmotoren kann ich nicht so mitsprechen, aber bei E-Autos siehts anders aus :). Das Model S wird wohl echt ne Revolution, wenn das alles so klappt. Alle anderen E-Autos haben aber echt Probleme, da stimme ich dir zu.
WaSa @ Apr 18th 2012
Hallo,
ich habe mich sehr für den Tesla interessiert und auch einige kleine Rechenexempel getätigt.
Grob gerechnet:
Der große Tesla hat eine Batterie mit rd. 80kWh und soll damit rund 500km weit kommen.
Bei Laufleistung = 15000km/a ergeben sich damit 30 Ladungen/a mit insgesamt 2400kWh/a
(Wirkungsgrad der Laderei nicht berücksichtigt).
So, neue Info:
Über Weihnachten habe ich in unserem Haus sämtliche Halogenglühbirnen gegen LED-Leuchten ausgetauscht. Im Wohnraum und dem Bürobereich zusammen wurden dabei 40 Leuchten mit 35W bzw. 50W gegen 3W LEDs getauscht. Alleine Im Bürobereich Einsparung dabei gut 1,2kW gegenüber Halos vorher. Im Büro ist die Bleuchtung an ca. 250Tagen/a für jeweils mindestens 8h an. Die Ersparnis beträgt demnach 1,2kW * 8h * 250Tage = 2400kWh. Das entspricht ziemlich genau der Enegiemenge, die man für 15000km im Tesla verbraucht.
Damit wäre der Betrieb eigentlich energieneutral zu bewerkstelligen. Ok, ich weiß, nicht jeder kann so viel mit LED-Leuchten sparen. Allerdings denke ich, dass rund 20% der derzeit verbrauchten Energie eingespart werden könnte - ohne Probleme.
Weiteres Rechenexempel (enthält Annahmen) :
In BRD gibt es rund 80 Mio Bürger. Nimmt man 4 jeweils zusammen ergeben sich rund 20Mio Haushalte. Der durchschnittliche Energieverbrauch / Haushalt ist ca. 3500kWh. Spart man davon 20% => 20Mio * 3,5MWh * 20% = 14 Mrd kWh.
Teilt man diese Ersparnis durch die 2400kWh / Teslajahr ergeben sich rund 5,8 Mio Teslas, die damit energieneutral unterwegs sein könnten. Faszinierend, wenn man die Fahrleistungen und das Fahrzeugkonzept bedenkt!
Fazit: pme hat Recht! Wer will, der findet einen Weg. Wer nicht will, der findet eine Ausrede.