
Normalerweise geht der Vollkontakt von Smartphone und Wasser zugunsten des H2O aus. Telefone in Biergläsern, Swimming Pools oder Badewannen. Es gibt genügend Möglichkeiten sein geliebtes Device mit Feuchtigkeit zu ruinieren. Was auf dem obigen Bild wie ein fauler Zauber aussieht, ist in Wirklichkeit eine wasserabweisende Nanobeschichtung, die tausendmal dünner als ein menschliches Haar ist und von der kalifornischen Firma Liquibel auf diverse Smartphones appliziert wird, um Spritzwasserschäden oder andere Malheurs zu vermeiden. Bislang können iPhone 3G/S, 4/S, HTC Evo, HTC MyTouch, Thunderbolt und Motorola Droid X der Wasserschutzbehandlung unterzogen werden. Einzige Sache ist, man muss das Gerät bei Liquipel einsenden. Die Preise variieren zwischen 59 und 79 Dollar je nach Bearbeitungsdauer und Zusatzleistungen wie Kratzschutz. Wir erwarten natürlich solche Nanocoatings ab Werk für die Zukunft. Eine Demo seht ihr im Video nach dem Break.




















Leserkommentare (Seite 1 von 1)
Kalani @ Jan 13th 2012
Und was ist mit den Öffnungen an einem solchen Gerät? Also Kopfhörerbuchse und andere Anschlüsse? Und die Tasten (Laut/Leise, Home) sind ja auch nicht wasserdicht, ebenso wie der Lautsprecher. Und bei Android-Geräten kann man das Gehäuse wegen der Batterie öffnen. Da kommt auch Wasser rein.
Ich möchte das iPhone aus der Schüssel mal einige Minuten später sehen, wenn das Wasser sich im Gehäuse breitgemacht hat.
Eine Beschichtung alleine reicht jedenfalls nicht.
Tony Montana @ Jan 13th 2012
Kalani, du behauptest also einfach dass "Eine Beschichtung alleine" nicht reicht? Aha.
Dann hör doch mal dem guten Mann im Video zu, er sagt dass die Beschichtung im Inneren des Gehäuses aufgetragen wurde, also auf der Platine und den ganzen Chips. Das Gehäuse kann ruhig geflutet werden, das ist egal. Es wird nicht behauptet, dass das Gerät unter Wasser zu 100 Prozent funktioniert, ich nehme mal an wegen der Klinkensteckerbuchse die nicht imprägniert wird (vermutlich weil die Schicht eh durchs Ein- und Ausstecken vom Stecker flöten geht?) funktionieren Kopfhörer auch nicht.
Bei diesen ganzen Videos zu LIQUIPEL bei Youtube von der CES frage ich mich nur jedes Mal, ob die destilliertes Wasser benutzen oder normales Leitungs- oder Mineralwasser. Bei ersterem wärs nicht so erstaunlich dass es noch funktioniert, man denke an das Expiriment mit einem kompletten PC in Mineralöl, was funktioniert, weil das Zeuch nicht leitet.
Weiß zufällig jemand welches Wasser die benutzen?
Kalani @ Jan 14th 2012
@ Tony Montana
Es kann nicht sein, daß die die Innereien der Geräte beschichten. Wie Du sagst, ist die Kopfhörerbuchse ein Problem. Und was ist mit dem Dockanschluß oder bei Android das entsprechende Gegenstück? Und das Mikrofon oder der Lautsprecher? Nichts davon wird durch eine Beschichtung wasserfest und ist nach dem Kontakt mit Wasser im Eimer.
Ich vermute, daß eine nichtleitende Flüssigkeit in die Schüssel gekippt wurde.
Hanno @ Jan 14th 2012
Dann schau dir doch mal die videos von der Firma an....
http://youtu.be/7Ama47RGdL4
s__1__0 @ Jan 14th 2012
Ich würde trotzdem noch aufs aquapac setzen:) Den vetrau ich einfach mehr, und günstiger wird es vorraussichtlich auch sein. Beim surfen Musik hörn hat schon was :)
DrDra @ Jan 14th 2012
@Kalani: Es macht natürlich total Sinn einen Schutz für dest. Wasser zu entwickeln o.O .. und in dem Video auf deren Homepage ist im Swimmingpool natürlich auch dest. Wasser ;)
Also ich kenne mich zu wenig mit Nanoversiegelung aus, aber wenn es funktioniert ist es der absolute hammer. Ich persönlich glaube das es geht, mir würde es schon als erweiterter Spritzschutz reichen
Kalani @ Jan 14th 2012
Nur zum Verständnis: Das Zeug soll ein Gerät wasserfest machen, aber gleichzeitig muß es ja Strom leiten (KH-Buchse, Geräteanschluß). Aber Wasser soll kein Problem sein? Erkennst du den Widerspruch?
Aber warten wir ab, bis das Zeug auf dem Markt ist. Du kannst es ja gerne mit deinem Gerät machen lassen und es dann in einen Pool werfen.
Tony Montana @ Jan 14th 2012
Kalani, in einem Video von der Firma wurde erklärt, dass die Innereien beschichtet werden. Soviel dazu. Ich sauge mir sowas nicht aus den Fingern.
Auch ist die ganze Sache nicht dafür da, um unter Wasser Telefonate abzuhalten sondern um einem Wasserschaden vorzubeugen. Dass Mikrofon und Lautsprecher am Arsch sind ist auch Quatsch, mir sind schon 2 Geräte baden gegangen und auch Geräte von Bekannten und Lautpsrecher und Mikro war das letzte was rumgemukkt hat. Ich kann mir gut vorstellen dass Wasser dafür nicht gut ist, aber auf der CES in diesem Aquarium wollten die bestimmt dem Iphone kein angenehmes Bad verschaffen... sondern vielmehr zeigen dass das Gerät immer noch funktionstüchtig ist.
In einem Swimmingpool? Na dann wars wohl wirklich nicht destilliert... cool!
Ich fände ein Video von der Firma klasse wo die zeigen wie sie die Beschichtung aufbringen.
wince @ Jan 14th 2012
Also hier im Video sieht man dass es kein destilliertes Wasser sein kann + funktioniertenden Sound: http://youtu.be/XtsSPZCGmuY
wince @ Jan 14th 2012
+ funktionierende Boxen ganz am Ende