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Drucker als Einfallstor für Angreifer und Brandbomben


Schlaumeier von der Columbia University haben auf eine Sicherheitslücke aufmerksam gemacht, die konkret zahlreiche LaserJet-Drucker von Hewlett Packard betrifft, aber auch prinzipiell das Augenmerk auf die ganze Geräteklasse lenkt: demnach sind Drucker durch die Updates, die automatisch übers Internet aufgespielt werden, generell eine Schwachstelle, weil die Hersteller die Möglichkeiten eines Angriffs hier eher nicht auf dem Schirm haben. Konkret demonstrierten die Wissenschaftler, wie ein einziger manipulierter Druckauftrag reicht, um HP-Geräte anzugreifen: Da die automatischen Updates schlecht gesichert sind, kann man den Druckern so recht einfach Malware-verseuchte Updates unterjubeln. Anschließend kann der Drucker einerseits als Einfallstor für das ganze Firmennetzwerk genutzt oder aber direkt manipuliert werden: den Wissenschaftlern gelang es sogar, die Fixiereinheit eines Druckers gezielt so stark zu überhitzen, dass das Gerät in Flammen aufging. Unheimlicher Kram. (Foto: CC Ha-Wee)

[via @mikko]

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