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Test am Flughafen Hamburg: Körperscanner schlagen zu oft Alarm

Der Feldtest von Körperscannern am Flughafen Hamburg ist nach zehn Monaten heute zu Ende gegangen. 793.000 Passagiere haben sich freiwillig durchsuchen lassen. Noch vor Bekanntgabe des Abschlussberichts wurde der Welt am Sonntag ein vertraulicher Vorbericht mit unbefriedigenden Resultaten zugespielt: Der Detektor schlage bei zwei von drei Passagieren an. Mehrschichtige Kleidung oder solche mit Faltenwurf löse Fehlalarme aus. „Durch eine nicht optimale Körperhaltung beziehungsweise Bewegungen während des Scanvorganges wurden circa zehn Prozent vermeidbare Alarme ausgelöst", schreibt die Bundespolizei. Auch mit Stiefeln kommen die Geräte nicht zurecht. Vom Tisch ist das Thema Körperscanner deswegen aber nicht: Der Bericht geht davon aus, dass der Hersteller L3 Communications die Scanner noch verbessern könne. Wann das Innenministerium den offiziellen Abschlussbericht veröffentlicht, steht noch nicht fest.

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