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Apple Magic Trackpad: Engadget Deutschland Hands-On und Review


Was ist so magisch an Apples Magic Trackpad? Ist es ein vollwertiger Mausersatz, reine Spielerei oder tatsächlich etwas völlig Neues? Wir haben es jetzt knapp zwei Wochen lang ausprobiert und für euch unter die Lupe genommen. Weiter gehts nach dem Break!

Das Magic Trackpad ist ein Bluetooth Trackpad, das die gleiche Funktionalität wie die Trackpads vom MacBook Pro hat, über zwei AA Batterien (alternativ auch Akkus, die sich zum Beispiel mit Apples Battery Charger aufladen lassen) mit Strom versorgt wird und mit 69 Euro genauso viel kostet wie die Magic Mouse.



Einrichten
Um das Magic Trackpad nutzen zu können, muss man sich bei Apple das Magic Trackpad Update runterladen und installieren, danach wird das Trackpad erkannt und kann in den Systemeinstellungen unter Trackpad konfiguriert werden, Vorraussetzung ist Mac OS X 10.6.4. Auch unter Windows XP, Vista und 7 läuft es, im Normalfall kann man da aber nur die Gesten bis hin zu zwei Fingern nutzen. Die Ausnahme ist Windows unter Bootcamp 3.1, das die nötigen Treiber bereitstellt, alternativ kann man diese mit ein wenig Trickserei nach dem Runterladen dann auch auf einem reinen PC installieren. Die zur Verfügung stehenden Gesten und das Ansprechverhalten stellt man in den Systemeinstellungen ein, eigene Gesten lassen sich nicht definieren, dafür gibt es aber bereits diverse Drittherstellersoftware wie zum Beispiel Jitouch, die weitere Gesten zur Verfügung stellt.





Hardware
Die Fläche des solide verarbeiteten Magic Trackpad ist mit 13 x 11 cm deutlich größer als das der MacBook Pro Trackpads, es wiegt etwa 140 Gramm und bietet auch für große Hände ausreichend Platz. Die Oberfläche besteht aus leicht angerautem Glas, das sich angenehm anfühlt und gut bedienen lässt, außer man neigt zu schwitzigen Händen oder hat sie sich gerade frisch gewaschen. Das Trackpad liegt auf seinem Batteriefach (Strom kommt aus zwei AA-Batterien) aus Metall auf und ist als Ganzes klickbar. Es ist etwas stärker geneigt als die Apple Standardtastatur.

Haptik und Ergonomie
Wer sich mit den MacBook Pro Trackpads auskennt, wird sich beim Magic Trackpad schnell zuhause fühlen, denn alles funktioniert genau gleich, allerdings mit dem Vorteil der deutlich größeren Fläche. Schnell und flüssig wischt man sich durch die Fotosammlung, steuert Expose, schiebt Fenster hin und her, scrollt, zoomt und wischt sich durch die Programme. Dabei ist das Trackpad durchaus auch für die Bedienung mit zwei Händen geeignet, was besonders beim Einsatz als Fernbedienung praktisch ist, aber auch beim Surfen auf dem Sofa gut funktioniert. Schön wäre es, wenn das Magic Trackpad noch einen einstellbaren Neigungswinkel hätte, sonst gibt es aber nichts zu meckern.

Fazit
Wer eine Maus und ihr haptisches Feedback durch klickende Buttons und ein Scrollrad gewöhnt ist, wird sich mit dem Magic Trackpad nicht unbedingt anfreunden können, zu unterschiedlich ist die Herangehensweise. Alle Fans der MacBook Pro Trackpads werden das Magic Trackpad allerdings schnell lieben lernen, und auch als Fernbedienung für Video Player, zum Fernsehen oder zum Fotos angucken ist es prima geeignet, weniger gut zum Spiele spielen. Magisch muss man das nicht nennen, aber auf jeden Fall ist Apples Trackpad eine interessante Mausalternative und all denjenigen zu empfehlen, die ein Trackpad einer Maus vorziehen oder einfach eine komfortable Rechnerfernsteuerung haben wollen.

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