
Apple hat in einer Pflichtmitteilung gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC erklärt, die Nutzungsrechte für die Superlegierung der Firma Liquidmetal erworben zu haben. Neben den berührungsempfindliche Steuerelementen, die wie von Zauberhand auf Laptopoberflächen erscheinen, sind demnach noch weitere Materialtricks von Apple zu erwarten, auch wenn uns nicht ganz klar ist, was das sein wird, aber Liquidmetals Metalllegierung soll unerreicht elastisch und gleichzeitig widerstandsfähig sein, wie der "Metall-Gummiball" im Video nach dem Break zeigt.
[via macobserver]








Leserkommentare (Seite 1 von 1)
B!zzy @ Aug 10th 2010
Ich bin sprachlos einfach nur irre, das ist die Zukunft!
shibby @ Aug 10th 2010
Da muss ich mich als halber Metalurg doch mal zu Wort melden;
Es hadelt sich um eine Zirkonium Legierung welche zu den amorphen Metallen zählt. In den 90igern wurde ein riesen Wirbel um diese Legierungen gemacht. Da es jedoch bis heute nicht möglich ist diese in großen Mengen und Dimensionen zu annehmbaren Preisen herzustellen, fristen metallische Gläser ein Nischendasein. Aktuell konzentriert sich die Forschung auf kohlenstoff bassierte Werkstoffe; Ob sich die amorphen Metalle jemals durchsetzen ist fraglich.
Die Dehngrenze ist tatsächlich höher, jedoch reagiert das Material bei Überschreitung spröde und bricht ohne vorherige Verformung. Ebenso hat es keine Möglichkeit lokale Spitzen plastisch abzubauen. Bildet sich ein Riss, wandert dieser ohne Widerstand komplett durch das Material.
Der Prallversuch ist für Laien recht beeindruckend, lässt sich allerdings auch mit stinknormalen Murmeln, Keramikkugel oder gehärteten Stahlkugeln umsetzen und ist wenig Aussagekräftig.
Mal sehen was Apple damit anstellt.
Anton Waldt @ Aug 10th 2010
@ shibby: danke fuer die kompetente erklaerung!