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US-Kongress stärkt Verbraucherrechte, legalisiert Jailbreak und Sicherheitskopien


Der zuständige Beamte der Library of Congress in den USA hat entschieden, dass Jailbreaks von Smartphones generell erlaubt sind und sie damit aus der rechtlichen Grauzone geholt. Neben Jailbreaks sind auch das Entfernen von Simlocks bei gebrauchten Handys, das Entfernen von Kopierschutz bei Spielen (wenn es um das Stopfen von Sicherheitslücken geht), das Rippen von kopiergeschützten DVDs für nichtkommerzielle Zwecke, das Umgehen von Dongles, wenn diese nicht mehr funktionieren und nicht ausgetauscht werden können jetzt erlaubt. Blinde dürfen den Kopierschutz von E-Books entfernen, damit sie sich mit entsprechender Software vorlesen lassen. Die Entscheidung ist ein großer Erfolg für die Electronic Frontier Foundation, die sich vehement dafür eingesetzt hatte. Jennifer Stisa Granick von der EFF sagte, dass die neuen Regeln einem wichtigen Prinzip folgen: "Wenn du es gekauft hast, gehört es dir." Auch wenn davon alternative App Stores wie Cydia profitieren dürften und von Apple abgelehnte Apps eine neue Chance bekommen, ist eine vollständige Gleichstellung zum iTunes Store nach wie vor nicht da, denn Apple darf immer noch gejailbreakte iPhones von der Garantie ausschliessen. Ein wichtiger Anfang ist aber gemacht, bleibt zu hoffen, dass sich die Gesetzgeber hierzulande anschliessen. Das komplette Statement des Librarian of Congress nach dem Quelle-Link.

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