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Engadget auf Tour durch Apples Signal-Testlabor, das "black lab"



Nach der gestrigen Pressekonferenz zum iPhone 4-Antennenproblem hat Apple ein handverlesenes Journalistentrüppchen (Macworld, Daring Fireball, Wired, USA Total, New York Times usw.) durch die hochgeheimen Signal-Testlabors ("black labs"...) geführt, mit dabei waren auch die Kollegen von Engadget-US. Fotografieren war natürlich nicht erlaubt, aber ein paar Bilder der siebzehn Kammern, in denen vierzig Ingenieure arbeiten, haben wir trotzdem für euch: Auf dem ersten Bild unten in der Galerie seht ihr ein iPad, das in einem 1,2 Millionen Dollar teuren "Schaumstoffsarg" rotiert, um den Empfang in jeder Position zu messen. Das zweite Bild zeigt den beeindruckendsten Raum, "Stargate" genannt. In diesem sci-fi-artigen Aufbau testet eine in einem Kreis von Antennen (die gelben Kreuze) thronende Person den Empfang in 360 Grad. Der menschliche Faktor innerhalb der Tests wird von Raum zu Raum erhöht: In weiteren Kammern kommen künstliche Hände und Köpfe und sogar ein CT-Scanner (Computertomographie) zum Einsatz. Letzterer dient dazu, Geräte von Innen betrachten zu können, ohne sie während eines Test öffnen zu müssen. Es gab also viel zu sehen, Fragen nach der Testzeit einzelner Produkte blieben aber unbeantwortet, auch ungefähre Durchschnittswerte wollten die Apple-Leute nicht herausrücken. Dass Apple-Geräte getestet werden, bevor sie auf den Markt kommen, dürfte schon vorher klar gewesen sein, aber offensichtlich wollte Apple mit dieser Tour letzte Zweifel ausräumen. Wer es immer noch nicht glauben kann oder einfach ganz genau wissen will, findet den ausführlichen Engadget-US-Bericht unter dem Quelle-Link.

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