
Ein Sprecher von Samsung hat im Korean Herold kein gutes Haar am neuen Retina Display des iPhone 4 gelassen. Ihm zufolge habe der Trick mit der vierfach höheren Auflösung nur einen verschwindend geringen Effekt auf die Klarheit des Displays, der bei etwa drei bis vier Prozent liege, wobei die Batterieleistung dadurch bis zu 30 Prozent schlechter sei. AMOLED ist durch das Fehlen einer Hintergrundbeleuchtung im Vorteil und gleicht die geringere Auflösung durch mehr Kontrast, tieferes Schwarz, echtere Farben und das Fehlen von Blickwinkelabhängigkeit aus. Nicht erwähnt hat der Mann von Samsung allerdings die Nachteile von AMOLED: schlechte Sichtbarkeit bei Tageslicht (was bei Super AMOLED besser sein soll) und die verhältnismässig hohen Kosten. Ganz ausräumen wollte er auch Gerüchte nicht, dass Apple deswegen kein AMOLED Display für das neue iPhone genutzt habe, weil Samsung nicht die benötigten Stückzahlen liefern konnte. Wir werden demnächst im direkten Vergleich sehen, wer wirklich die Nase vorn hat.
[via Electronista]








Leserkommentare (Seite 1 von 1)
FATlui @ Jun 10th 2010
Ist es nicht so, dass Samsung immer noch mindestens ein Jahr Vorsprung vor allen anderen Herstellern von Displays hat?!
Josef_T @ Jun 10th 2010
Ich habe eine Samsung Digitalkamera WB650 mit AMOLED Display und das ist echt eine Augenweide. Die Schärfe, Helligkeit und Kontrast sind mit nichts mir bekanntem zu vergleichen.
fährmann @ Jun 10th 2010
stimmt schon, samsung hat bei displays traditionsmäßig die nase vorn :)
Jay @ Jun 10th 2010
Ich bin so ein stolzer Koreaner :D
MacMan @ Aug 7th 2010
Als eingefleischter Apple-Fan muss ich das Retina-Display verteidigen und darauf hinweisen, dass AMOLED mit Nichten besser ist als das besagte von Apple.
Zur Verdeutlichung ein kleiner Vergleich: http://de.engadget.com/photos/iphone-4-vs-galaxy-s/