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Werbeattacke und Brief zurück: Adobe liebt Apple, aber...


So langsam vermuten wir, dass es beide nicht mehr so ernst nehmen, weder Adobe, noch Apple, und es nur noch darum geht Aufmerksamkeit zu bekommen. Gut. Unsere Aufmerksamkeit haben sie, noch dieses Mal. In der Washington Post und auf diversesten Seiten hat Adobe eine Anzeige geschaltet, die ihre Probleme mit Apple noch mal klar verdeutlicht. Und als wäre das nicht genug, haben die Gründer von Adobe auch noch einen Brief an Steve Jobs, bzw. die Welt, zurückgeschickt, der den Krampf zwischen Adobe und Apple mit einer Variation des Totschlagarguments freier Markt belegt: Open Market.

"Adobes Geschäftsphilosopie basiert auf der Prämisse, dass in einem offenen Markt die besten Produkte am Ende gewinnen werden. Und die beste Art zu konkurrieren die ist, die beste Technologie zu kreieren und schneller Innovationen zu bringen als die Mitstreiter. Wir glauben dass Apple die gegensätzliche Richtung eingeschlagen hat. Eine Richtung die das nächste Kapitel im Netz unterminiert. Ein Kapitel in dem mobile Geräte die Computer überflügelt haben, jedes Individuum ein Selbstverleger sein kann und Inhalte überall und jeder Zeit zur Verfügung stehen. Am Ende glauben wir ist die Grundfrage wirklich diese: Wer kontrolliert das World Wide Web? Und wir glauben die Antwort ist: niemand - und jeder. Ganz sicher aber nicht eine einzige Firma."

Gut dass wir das genau so schwammig und voller Halbwahrheiten geklärt haben wie im Brief von Steve Jobs schon. Mehr zur Kampagne auch hier, und der Brief im Orginalton im Quelle-Link.

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