Darüber spricht man immer seltener: Festnetz-Telefone. Ist ja auch kein Wunder bei VoIP und HomeZone-Gedöns. Aber sind wir doch mal ehrlich: Für viele Menschen ist der oldschoolige Telefonanschluss immer noch fester Bestandteil der heimischen Kommunikationsinfrastruktur. Mit dem SL400 organisiert Gigaset das jetzt so platzsparend wie noch nie, es ist das kleinste Gigaset aller Zeiten. Das Mobilteil ist 121 x 46 x 16mm groß. Oder klein, wie ihr wollt. Und kann was, glaubt man zumindest der Pressemeldung: Ein Testgerät haben wir schon bestellt. Wir haben es hier mit einem 1,8"-TFT-Display zu tun (QQVGA, 64000 Farben, 128x160p), ein Headset kann per Bluetooth oder aber auch kabelgebunden angeschlossen werden. Das Adressbuch speichert bis zu 500 vCards, die Datensätze können per Bluetooth direkt aus dem Handy übertragen oder aber vom Rechner kopiert werden. Per kostenloser Software (Windows 7, Vista, XP, OS X) läuft der Sync mit Microsoft Outlook. Aber auch Klingeltöne oder Bilder können so kopiert werden: Der Hersteller stellt sich vor, dass wir das Display des Gigaset mit unseren Urlaubsbildern als Bildschirmschoner betreiben. Dazu kommen die üblichen Features, die DECT-Telefone heute bieten: SMS-Services, stromsparender Betrieb etc. Das Mobilteil wiegt 112 Gramm und hat eine Standby-Zeit von bis zu 230 Stunden, bei beleuchtetem Display werden daraus immerhin noch 95 Stunden. Als weitere Modell kommt das SL400A mit integriertem Anrufbeantworter, der 45 Minuten Aufnahmekapazität bietet. Ab Mitte März kommen die Modelle in den Handel für 150 Euro bzw. 170 Euro, wenn der Anrufbeantworter mit dabei sein soll.

Siemens Gigaset SL400

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Siemens Gigaset SL400: So klein war Festnetz-Schnurlos noch nie
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