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Google Nexus One exklusiv bei Engadget-US: Hands-On, Video und erste Eindrücke



Engadget-US haben als erste ein eigenes Nexus One erhalten und versorgen uns nun mit tonnenweise Details und Bildern. Nochmals in Kürze die harten Fakten: Das von HTC gebaute und (demnächst) von Google verkaufte Gerät läuft mit Android 2.1 und einer 1GHz Snapdragon CPU, verfügt über ein 3,7-Zoll großes Display mit einer 480 x 800er Auflösung, 512MB ROM, 512MB RAM und eine 4GB microSD-Karte (die auf 32GB aufgestockt werden kann). Das Phone ist mit den modernen Standards Lichtsensor, Entfernungssensor und Accelerometer ausgerüstet und hat eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz, wobei der erste Eindruck der Bilder recht gut ausfällt (ausserdem ist die Kamerasoftware viel schneller als beim Droid). Das Nexus One ist ein bisschen dünner als das iPhone, kommt aber im gewohnten HTC-Stil daher, was gut aussieht, wenn auch nicht wirklich umwerfend, dafür liegt es aber angenehm in der Hand.
Und weiter gehts nach dem Break....




Ist das Nexus One nun der iPhone-Killer oder nicht? In zwei Worten: nicht wirklich. Am meisten erstaunt die Kollegen von Engadget-US, dass sich das Phone nicht so sehr vom Droid / Milestone unterscheidet. Das Design des Nexus One ist besser, es fühlt sich viel angenehmer an, und es ist deutlich schneller als die Konkurrenz von Motorola, aber sooo viel schneller dann auch wieder nicht. Es läuft sehr geschmeidig, nur beim Wechseln zwischen einigen Seiten stotterte es ein wenig, aber eben wirklich nur wenig. Das Öffnen von und Wechseln zwischen Programmen funktioniert extrem gut, Google Maps ebenfalls, so wie überhaupt jeder Bereich des Phones, in welchem man lange Listen durchgehen muss. So gut das Nexus One auch ist - eine grundlegende Veränderung für Android bringt es nicht mit sich. Ausserdem kommt es ohne Multitouch aus, obwohl Multitouch ab Android 2.0 unterstützt wird, was man bei einem solch schönen Touchscreen dann doch irgendwie vermisst.



Google hat ein paar kleinere Verbesserungen im visuellen Bereich und im UI eingeführt. Zum Beispiel schicke "Live"-Wallpaper, von denen einige auf Berührung reagieren und sich im Hintergrund bewegen, während man im Homescreen ist. Die Navigation im Programm-Menu ist ebenfalls leicht verändert, und die Anzahl der Homescreens wurde auf fünf erweitert, sie können einfach durch längeres Drücken auf die sie repräsentierenden "Punkte" erreicht werden. Die meisten UI-Details sind wie man sie kennt, die Tastatur reagiert schneller und genauer, so zumindest ist der erste Eindruck. Vermutlich hilft da der Snapdragon. Android 2.1 fühlt sich auf dem Phone sehr viel flüssiger an als die vorherigen Versionen (das Droid 2.0.1 miteingeschlossen), zum iPhone oder dem Palm Pre kann das Nexus One allerdings noch nicht aufschließen. Google hat aber begonnen, nicht nur über die Funktion, sondern auch über die Form nachzudenken, und das sind gute News für Android-Fans.



In ein paar Tagen soll von Engadget-US eine ganze Menge mehr an Infos zum Nexus One zu uns rüberschwappen. Bis dahin freut euch an der Galerie und am Video.

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