
Marketingstrategen auf Abwegen: In Chile wird Sonys PS3 mit Sujets beworben, die jeweils einen Gamer als Organ- bzw Blutspender zeigen: Im ersten Motiv spendet er offensichtlich mit großer Begeisterung Jeanne d'Arc im Zuge einer Mittelalter-OP sein Herz (!), was demaßen surreal daher kommt, dass man über mögliche Bedeutungen gar nicht mehr nachdenken muss. Das zweite Motiv zeigt den Gamer, wie er Generalfeldmarschall Erwin Rommel Blut spendet, was uns dann schlicht ratlos und verwirrt zurücklässt. Die Marketingstrategen können sich auch schon mal warm anziehen - das riecht mächtig nach Ärger.
[via copyranter]










Leserkommentare (Seite 1 von 1)
Consigliere @ Sep 30th 2009
Naja, die Spieler hauchen der Geschichte halt neues Leben ein/wiederbeleben sie. Spiele vor WWII-Hintergrund sind ungebrochen populär, da bietet es sich an, jemanden aus dem Umfeld zu nehmen. Und da kein Schwein einen Montgomery erkennen würde und Rommel wg. seiner (wenn auch im Detail historisch umstrittenen) Kontakte zum Widerstand, dem deshalb erzwungenen Selbstmord und der hohen soldatischen Reputation beim Gegner wohl insgesamt noch akzeptabel ist, liegt es auf der Hand, den zu nehmen.