USB-Iriskop hilft Googlechondrie
Verfasst am Sep 28th 2009 durch Ji-Hun Kim
Abgelegt unter: USB-Peripherie, DIY, Medizin, Forschung, Kameras, Zubehör
Das Zwicken im Augenwinkel, die tanzenden Flecken am Montagmorgen, das Zittern im Lid. Wer sich gerne selbst Krankheiten mithilfe von Google diagnostiziert, musste sich bei Augenproblemen bislang aufs Gefühl verlassen. Mit dem USB-Iriskop gelingt die Iridologie jetzt maschinenvermittelt. Das Iriskop ist eine 1,3 Megapixel-Kamera, die zum Abfotografieren der Iris konstruiert ist. Mit ihm schaut man dem Auge ins Auge, speichert Zeitreihenaufnahmen und hilft sich so beim langsam über Phantasien zu Augenkrankheiten verrückt zu werden. Dabei helfen einem diverse Filter, durch welche die Iris gleich ganz anders erscheint und eine Analysesoftware, über deren Vertrauenswürdigkeit wird nichts wissen. Das Iriskop kostet rund 120 Dollar.
Tags: iriskop, kamera, usb
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Leserkommentare (Seite 1 von 1)
wech @ Sep 28th 2009
Ich glaube das Ding soll nicht nur Augenerkrankungen erkennen sondern allgemein zur Krankheitsdiagnose dienen. Da ist im bild z.B. auch "Lung" also Lunge eingezeichnet.
Bei Wiki unter http://de.wikipedia.org/wiki/Iridologie gibts mehr information zur "pseudowissenschaftliche Lehre um die Diagnostizierbarkeit systemischer Erkrankungen des Menschen durch Analyse der Gewebsstrukturen und den ihnen zugeordneten Reflexzonen des Auges, speziell der Iris" wie sie dort so schön schreiben ;-)
Wer dran glaubt, dem mag es helfen ;-)
Schön bizarr ist es jedenfalls, aber immerhin günstiger als ein Besuch beim Iridologen vermute ich mal ;-)