Je nach Quelle generiert eine Suchanfrage bei Google oder Yahoo zwischen 0,2 Gramm (laut Google) und 7 Gramm (laut Harvard-Forscher Alex Wissner-Gross) CO2. Da kommt schnell eine Menge Kohlendioxid zusammen, die nicht nur vom Stromverbrauch der Grossrechner und dem Rechner zuhause verursacht wird, sondern auch von den gigantischen Kühlsystemen für die Server. Ein Team vom Department of Computing Science der University of Glasgow hat mit sogenannten Field Programmable Gate Arrays (FPGAs) die nur wenig Strom verbrauchen jetzt eine Suchanfrage zwanzig mal schneller bearbeiten können, als es mit herkömmlichen Prozessoren möglich ist. Dadurch soll deutlich weniger Energie verbraucht werden, weil die Server sie nur für einen sehr viel kürzeren Zeitraum benötigen. Im Vergleich mit einem Dual-Core Intel Itanium-2 Prozessor verbrauchen die FPGAs auch deutlich weniger Strom: pro Stück 1,25 Watt anstatt 130 Watt. Nächste Woche soll auf der FPGA - Konferenz in Prag ein detaillierter Bericht dazu vorgestellt werden.

[Via PhysOrg]

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Schnellere Suche könnte das Netz grüner machen