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Plasmobot: Bio-Roboter aus Schleimpilzen mit Supercomputer Qualitäten


Jetzt ist mal wieder der Moment gekommen an dem wir persönlich Wissenschaft und Science Fiction nicht mehr auseinanderhalten können. In der University of the West of England haben Wissenschaftler etwas mehr als 200.000 Pfund Forschungsgelder bekommen um den ersten Bio-Roboter herzustellen, nachdem sie nachgewiesen haben, dass dem Schleim des Schleimpilzes eine gewisse Rechnerkapazität nicht abzustreiten ist. Das Plasmodium des Physarum Polycephalum (aka Schleimpilz) ist zwar ein Einzeller, kann aber kürzeste Wege von hier nach da berechnen, und laut den Wissenschaftlern soll man ihn über Lichtwellen kontrollieren können. Transport kleinerer Gegenstände, Massive Paralleler Computer, die Rechenleistung eines Supercomputers und amorpher Zustand sind alles Bonusqualitäten des Schleimpilzes. Während wir uns mit dem Schleimpilzbot als Desktop noch nicht mal anfreunden könnten, plant die Truppe um Professor Adamatzky schon weiter. Sie wollen tausende kleine Schleimpilze auf unserer Haut aussetzen, damit sie unser Hirn entlasten können. Wir sind gespannt, zugegeben aber auch ein wenig ängstlich.

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