
Hier noch ne Mail checken, da was posten, mal eben telefonieren und zwischendurch noch Kaffee kochen während die letzte Folge der Lieblingssoap geguckt wird klingt zwar effizient, ist es aber laut einer Studie von Clifford Nass, Professor an der Universität von Stanford, überhaupt nicht. Nachdem er 100 Studenten in drei Tests einem Multimediagewitter ausgesetzt hatte, kam er zu diesem Ergebnis: "Sie konzentrieren sich vor allem auf Irrelevantes und beinahe alles lenkt sie ab". Demnach haben Multitasker auch keine besonderen Fähigkeiten, eher im Gegenteil: in einem Test mussten die High-Multitasker und Low-Multitasker verschiedenfarbige Rechtecke unterscheiden, wobei die High-Multitasker wesentlich schlechte abschnitten. "In Situationen wo sie viele Informationen gleichzeitig bekommen, sind sie nicht fähig, diese nach Relevanz zu ordnen, was sie schlussendlich langsamer macht", so Wagner, Psychologieprofessor in Stanford. Woher das kommt, ist unklar: eine Theorie lautet, dass High-Multitasker eine angeborene Konzentrationsschwäche haben könnten, eine andere, dass erst das verstärkte Multitasking ihre Konzentrationsschwierigkeiten auslöst. Also: eins nach dem anderen, dann klappts auch mit der Konzentration!
[via Physorg]








