
Fahrräder sind noch erstaunlich digital unbeleckt, wenn man sich vor Augen führt, was alles aufgepimpt wird dieser Tage. Das Spooklight ist daher ein Schritt in die richtige Entwicklerrichtung: Drahtlose Verbindung zum Setzen des Blinkers und automatische Bremmslichtaktivierung dank Beschleuningungssensor. So geht´s. Für rund 70 Euro seid ihr dabei.
[via redferret]








Leserkommentare (Seite 1 von 1)
skytargetonly @ Nov 3rd 2009
Wenn das Bremslicht auf einem elektronischen Beschleunigungssensor basiert, dann kann es eigentlich nur Müll sein. Warum?
Fährt man durch ein Schlagloch, findet eine Verzögerung in der Vertikalen statt. da der Sensor dies merkt, schaltet er das Bremslicht ein, natürlich vollkommen sinnlos!
Fährt man mit bestimmter Neigung des Rades durch eine Kurve, dann passiert es ebenso, weil eine Änderung der Beschleunigung in seitlicher Richtung vom Sensor erkannt wird und eine ebenso sinnlose Bremsanzeige erfolgt.
Vielleicht sollte man erst einmal kurz nachdenken, bevor man so ein Teil entwickelt und auf den Markt losläßt. Zudem sind Bremslichter für Fahrräder nicht zulassungsfähig. Es geht nur mit einem Trick, indem man das Teil als Batterierücklicht mit verzögerter Einschaltung deklariert, so hat es nämlich ein Wettbewerber bereits gemacht, ist aber auch wegen der dauernden Fehlfunktionen eines solchen Teils bisher gescheitert.
Falls man so etwas auf den Markt bringen will, sollte man sich erst mal mit einer gescheiten Prozessorsoftware beschäftigen, die solche Fehlanzeigen erkennt und unterdrückt!
Gruß
Skytargetoly
experte @ Nov 6th 2010
Hallo Skytargetoly,
vielleicht solltest Du mal kurz nachdenken, bevor Du solche Kommentare schreibst!!!
In einem solchen Bremslicht wird die Beschleunigung in Fahrtrichtung gemessen, ein Schlagloch verursacht eine Beschleunigung senkrecht zur Fahrtrichtung, löst also das Bremslicht nicht aus.
In der Kurve gibt es erstens keine Beschleunigung nach außen, da man sich ja in die Kurve legt, und damit diese Kraft kompensiert wird, zum Anderen wäre diese Kraft wiederum senkrecht zur Fahrtrichtung und würde das Bremslicht nicht auslösen.
Wie Du siehst gibt es Entwickler, die schon mal über das eine oder andere nachdenken!!!
Gruss
maxandig @ Nov 6th 2010
Hallo *experte*,
ich weiß nicht, wo Du Deine Kenntnisse in Technischer Mechanik erworben hast.
Fakt ist, daß der Sensor auf vertikale Beschleunigungen (Schlaglöcher) reagiert - ich habe nämlich das Teil an meinem Rad angebaut. Nicht umsonst steht übrigens auch in der Montageanleitung, daß das Rücklicht exakt horizontal ausgerichtet montiert werden muß, weil sonst die "falschen" Beschleunigungskomponenten einen noch größeren Einfluß auf die Funktion haben, es also zu Fehlfunktionen kommt.
Gleiches gilt für die Zentripetalbeschleunigung beim Kurvenfahren. Wenn Du Dir mal die Mühe machen würdest, das Datenblatt des Beschleunigungssensors zu lesen (und zu verstehen), Dir die Elektronik im Rücklicht anschaust und die Elektronik-Schaltung analysierst (Fremdmusteruntersuchung nennen wir das bei uns in der Elektronikentwicklung), dann würdest Du erkennen, daß eine Herausrechnung von "falschen" Beschleunigungskomponenten nicht ausreichend stattfindet.
Skytargetonly hat also mit seiner Analyse den Nagel auf den Kopf getroffen!
Beschaffe Dir also erst einmal so ein Rücklicht (z. B. bei Fa. Conrad) und probiere es in der Praxis aus, bevor Du derartige persönliche Angriffe hier losläßt, deren Inhalte an der Realität vorbeigehen.
Gruß
Max