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Pirate-Bay-Urteil geht der Medienindustrie nicht weit genug



Laut der schwedischen Nachrichtenseite The Local haben Vertreter der Unterhaltungsindustrie gegen das Pirate-Bay-Urteil Berufung eingelegt. Sie fordern einen höheren Schadensersatz und eine Verurteilung wegen aktiver Urheberrechtsverletzung, ein Vorwurf, den das Gericht in seinem Urteil vom 17.April verworfen hatte. Erst muss nun aber abgeklärt werden, ob der Richter in der ersten Instanz befangen war, und ob es bei der Auswahl des besagten Richters Unregelmäßigkeiten gab. Doch auch gegen den neuen Richter hat Pirate-Bay Vorbehalte: laut dem verurteilten Peter Sunde soll er Verbindungen zur Klägerseite haben.
Ausserdem haben Anwälte der Major-Labels Universal, Sony, Warner und EMI Unterlassungsverfügungen gegen die Pirate-Bay-Betreiber und einen Hoster beantragt. Sie sollen den Betrieb der Pirate-Bay-Seite einstellen und sich zudem bis zum endgültigen Urteil nicht mehr zum Verfahren äussern dürfen.

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