
Keine Woche ohne neue Schreckensmeldungen von Motorola. Sei es die Verabschiedung vom HelloMoto-Slogan oder aber die große Geheimnistuerei um das Telefon, das endlich die dunklen Wolken über der Konzernzentrale webglasen soll ... es läuft einfach nicht gut. Da passt diese Nachricht. Michael Fengler kümmerte sich sechs Jahre lang um die Handysparte des Unternehmens in den EMEA-Märkten, bis er im März diesen Jahres von Steve Jobs abgeworben wurde, um zukünftig das iPhone zu vermarkten. Kein Thema eigentlich, nur hat Fengler seine Sperrfrist für einen neuen Job missachtet. Zwei Jahre hätte er pausieren müssen, wenn sein neuer Arbeitgeber vergleichbare Geschäftsfelder abdeckt wie Motorola.
Jetzt hat er es sich in Cupertino bequem gemacht und kann sein Wissen um Strategien, Prototypen etc. von Motorola ausspielen wie ein gute Pokerblatt. Das findet sein früherer Arbeitgeber gar nicht witzig und fordert die Einhaltung der zweijährigen Zwangspause per Gerichtsentscheid und eine Millionen Dollar noch dazu. Nun gelten diese Sperrfristen in Kalifornien generell nicht, das Verfahren wurde aber in Chicago beantragt, Apple muss sich also äußern, so oder so.








